Fisch ist im Alpenraum ein wichtiger Bestandteil des Speiseplans. Die Alpenseen strotzen vor Fischreichtum. Allein 27 Arten von Felchen (Renke) sind in den Seen der Alpen und Voralpen beheimatet. Bereits die Römer verspeisten mit Genuss die Leber der Trüsche, dem einzigen Süßwasserdorsch, der am Zürichsee noch heute als Delikatesse gehandhabt wird. Im Zentrum der kulinarischen Reise zu den verschiedenen Alpenseen stehen die alten Fischtraditionen. Am Bodensee werden noch Gangfische gefangen, die für ihren besonderen Bodenseekaviar berühmt sind. In Südkärnten sind die Fischer auf der Lauer nach amerikanischen Signalkrebsen, die dann an Haubenköche geliefert werden. Auch der steirische Flusskrebs ist wieder angesiedelt worden. Zahlreiche Fischarten sind aus dem Alpenraum verschwunden. Zudem ist den Wanderfischen, wie Lachs und Maifisch, der Zugang zu den oberen Flussläufen und in die Seen verbaut worden. Am Comersee geht aber noch ein Fischer auf die Jagd nach Maifischen. Die Dokumentation zeigt die Fischer in ihrem gewohnten Umfeld, der atemberaubenden Kulisse der Alpen- und Voralpenseen, aber auch die verschiedenen traditionellen Zubereitungsformen von Fisch.