Winter 1988, ein Jahr vor der rumänischen Revolution. Im Nationalstadion von Bukarest treffen zwei Spitzenmannschaften der rumänischen Fußballiga aufeinander: Dinamo und Steaua. Ein hoch spannendes Spiel, denn das Team von Ceausescus Securitate tritt gegen die Elf der Armee an. Mit Hagi, Ilie und Petrescu verfügt Steaua über die besten Kicker ihrer Generation. 25 Jahre später sehen sich der damalige Schiedsrichter Adrian Porumboiu und sein Sohn Corneliu das Spiel noch einmal gemeinsam an. Corneliu Porumboiu ist ein herausragender rumänischer Regisseur, dessen Film "12 h 08 à l'est de Bucarest" 2006 in Cannes ausgezeichnet wurde. Die oft witzigen Dialoge mit seinem Vater hat er als ordnende Off-Kommentare über das körnige Rohschnittmaterial der epochalen Partie gelegt, was dem Film trotz seiner amateurhaften Anmutung eine radikale Dokumentarästhetik verleiht.