Der neue Dokumentarfilm blickt auf die auch bei treuen Fans weitgehend unbekannte Frühphase im Schaffen des 2016 verstorbenen Künstlers.

Anfang 2016 starb David Bowie. Und nicht nur der Musikwelt fehlt das immer wandlungsfähige, stets für Überraschungen gute Multitalent aus London. Im Laufe seiner steilen Karriere hinterließ der Sänger, der mit dem Song "Ziggy Stardust" eine Art mythologischen Wiedergänger seiner selbst geschaffen hatte, in den unterschiedlichsten Musikrichtungen seine Spuren – im Glamrock, im Funk, Soul, Pop, Disco, Jazz oder Electro. Meist war der Künstler, dem Francis Whately einen schlicht mit "David Bowie" betitelten neuen Dokumentarfilm widmete, seiner Zeit weit voraus. Doch vor seiner psychedelischen Phase gab es schon einen anderen Bowie, einen Mann, der damals noch David Robert Jones hieß und der sich musikalisch auf der Suche befand. Whatleys Film beleuchtet die bislang schlecht dokumentierte künstlerischen Entwicklung des späteren Superstars und blickt auf Bowies Anfangsjahre, als er sogar mit Folk-Klängen experimentiert.


Quelle: teleschau – der Mediendienst