Frankreich im Sommer, es stürmt, der Himmel ist grau. Zwei Männer sind mit dem Sohn des einen, Balthazar, unterwegs. Da sich die Übergabe des Jungen an seine Mutter um einige Tage verzögert, bleiben die drei Reisenden noch etwas länger zusammen. Die Trennungsgeschichten der Männer, die Sehnsüchte, das Ausgesprochene und das Nicht-Ausgesprochene spiegeln sich in den Augen des Kindes. Der eine erzählt von seiner neuen Freundin. Der andere lebt in einer Welt der Vorstellungen, in der alles sexuell ist, aber im realen Leben spürt man nichts davon. Er steckt in einer tiefen Krise, und nichts kann ihn aus dem Nicht-Dasein erlösen. Das Unfassbare - das Nicht-Wissen, wie es weitergehen soll und kann - wird visualisiert durch die Nicht-Orte, an denen die drei ihre Zeit verbringen: die Autobahn, die Raststätte, die Rennbahn in der Provinz, die Großraumdiskothek im Industriegelände. Tristesse unter strahlender Sonne.