Ägypten, 1922. Besessen, aber seit sechs Jahren erfolglos, sucht der britische Archäologe Howard Carter im Tal der Könige nach dem Grab des Königs Tut-Ench-Amun. Der britische Lord Carnarvon , sein Finanzier und Besitzer der Grabungslizenz, hat die Hoffnung schon verloren und will kein Geld mehr investieren. Aber dann lacht Carter im Oktober 1922 das Glück, er findet eine Tafel mit dem Zeichen der königlichen Totenstadt, wenig später ein goldenes Siegel des Tut-Ench-Amun. Carter reist zu Lord Carnarvon nach England und kann ihn vom weiteren Engagement überzeugen. Fieberhaft werden nun in den nächsten Wochen Tonnen von Sand bewegt, bis Carter Stufen und eine Tür mit Siegelabdrücken entdeckt - das kann nur der oberirdische Zugang zum Grab von Tut-Ench-Amun sein. Carter benachrichtigt Lord Carnarvon und gemeinsam sehen sie durch eine kleine Öffnung eine Kammer, prallgefüllt mit wundersamen, teils goldglänzenden Gegenständen. Doch der Archäologe lässt sich Zeit, bis er eine weitere Tür öffnet, hinter der er den Schrein mit dem Sarkophag des Pharao vermutet. Die Nachricht geht um die Welt. Sie zieht neben zahlreichen Journalisten auch den dubiosen, hinterhältigen Sammler Jonash Sabastian ins Tal der Könige. Dank einer originalen Papyrusrolle, die Lord Carnarvon gestohlen wurde, weiß er um den Wert der Goldschätze in Tut-Ench-Amuns Grab. Als er Carter nicht überzeugen kann, sich gemeinsam des Schatzes zu bemächtigen, intrigiert er bei ägyptischen Beamten gegen ihn und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Dann kommt es zur Öffnung der Sargkammer. Das unversehrte Siegel macht Carter sicher: Tut-Ench-Amuns Mumie liegt unangetastet im Sarg, der Kopf ist bedeckt mit der schönsten Goldmaske, die jemals gefunden wurde. Eine Weltsensation! Als zur gleichen Zeit Daoud , Carters Vorarbeiter, mit einem tödlichen Schlangenbiss am Hals gefunden wird, Lord Carnarvon wenig später an einem Moskitostich stirbt und auch der kleine Waisenjunge Fishbait , seit Wochen an Carters Seite, tot aufgefunden wird, macht das Gerücht vom Fluch des Tut-Ench-Amun bei Journalisten und Einheimischen wieder die Runde.