Der Jungfrauenwahn

  • Zana Ramadani (r.) und eine Mitstreiterin bei einer Femen-Aktion in Berlin. Vergrößern
    Zana Ramadani (r.) und eine Mitstreiterin bei einer Femen-Aktion in Berlin.
    Fotoquelle: ZDF/Moritz Bauer
  • Femen-Aktivistin Zana Ramadani (r.) bereitet sich zusammen mit Mitstreiterinnen auf eine Aktion vor. Vergrößern
    Femen-Aktivistin Zana Ramadani (r.) bereitet sich zusammen mit Mitstreiterinnen auf eine Aktion vor.
    Fotoquelle: ZDF/Yoliswa von Dallwitz
  • Arife Yalniz lebt nach den Konflikten mit ihrer Familie allein und arbeitet neben ihrer Ausbildung zur Lehrerin in einem Berliner Café. Vergrößern
    Arife Yalniz lebt nach den Konflikten mit ihrer Familie allein und arbeitet neben ihrer Ausbildung zur Lehrerin in einem Berliner Café.
    Fotoquelle: ZDF/Yoliswa von Dallwitz
  • Der Psychologe Ahmad Mansour setzt sich mit dem "Heroes"-Projekt, das sich an junge Männer mit Migrationshintergrund wendet, gegen die Unterdrückung im Namen der Ehre ein. Vergrößern
    Der Psychologe Ahmad Mansour setzt sich mit dem "Heroes"-Projekt, das sich an junge Männer mit Migrationshintergrund wendet, gegen die Unterdrückung im Namen der Ehre ein.
    Fotoquelle: ZDF/Yoliswa von Dallwitz
  • Arife Yalniz lebt seit den Konflikten mit ihrer Familie in einer eigenen Wohnung. Vergrößern
    Arife Yalniz lebt seit den Konflikten mit ihrer Familie in einer eigenen Wohnung.
    Fotoquelle: ZDF/Yoliswa von Dallwitz
  • Spielszene mit Sascha Soydan aus Güner Balcis Dokumentarfilm "Der Jungfrauenwahn". Vergrößern
    Spielszene mit Sascha Soydan aus Güner Balcis Dokumentarfilm "Der Jungfrauenwahn".
    Fotoquelle: ZDF/Yoliswa von Dallwitz
  • Autorin und Regisseurin Güner Balci bei einem Gespräch in der Großen Moschee in Paris. Vergrößern
    Autorin und Regisseurin Güner Balci bei einem Gespräch in der Großen Moschee in Paris.
    Fotoquelle: ZDF/Susanna Salonen
  • Spielszene mit Sascha Soydan aus Güner Balcis Dokumentarfilm "Der Jungfrauenwahn". Vergrößern
    Spielszene mit Sascha Soydan aus Güner Balcis Dokumentarfilm "Der Jungfrauenwahn".
    Fotoquelle: ZDF/Yoliswa von Dallwitz
  • Spielszene mit Sascha Soydan aus Güner Balcis Dokumentarfilm "Der Jungfrauenwahn". Vergrößern
    Spielszene mit Sascha Soydan aus Güner Balcis Dokumentarfilm "Der Jungfrauenwahn".
    Fotoquelle: ZDF/Yoliswa von Dallwitz
  • Im Internet werden mit Kunstblut gefüllte Jungfernhäutchen aus Plastik angeboten. Regisseurin und Autorin Güner Balci geht der Frage nach, wie hoch der Druck auf junge Frauen sein muss, die ein solches Produkt nutzen. Vergrößern
    Im Internet werden mit Kunstblut gefüllte Jungfernhäutchen aus Plastik angeboten. Regisseurin und Autorin Güner Balci geht der Frage nach, wie hoch der Druck auf junge Frauen sein muss, die ein solches Produkt nutzen.
    Fotoquelle: ZDF/Yoliswa von Dallwitz
  • Beatrice Mansour (l.) wird auf die Hochzeitsfeier vorbereitet, die der muslimischen Familie ihres Mannes zuliebe in Israel stattfindet. Vergrößern
    Beatrice Mansour (l.) wird auf die Hochzeitsfeier vorbereitet, die der muslimischen Familie ihres Mannes zuliebe in Israel stattfindet.
    Fotoquelle: ZDF/Yoliswa von Dallwitz
  • Femen-Aktivistin Zana Ramadani (ganz hinten) bereitet sich zusammen mit Mitstreiterinnen auf eine Aktion vor. Vergrößern
    Femen-Aktivistin Zana Ramadani (ganz hinten) bereitet sich zusammen mit Mitstreiterinnen auf eine Aktion vor.
    Fotoquelle: ZDF/Yoliswa von Dallwitz
  • Eine rote Schleife gilt bei muslimischen Hochzeiten als Symbol der Jungfräulichkeit. Vergrößern
    Eine rote Schleife gilt bei muslimischen Hochzeiten als Symbol der Jungfräulichkeit.
    Fotoquelle: ZDF/Yoliswa von Dallwitz
  • Die Anfeindungen und Bedrohungen, die Seyran Ates aufgrund ihres Buches "Der Islam braucht eine sexuelle Revolution: Eine Streitschrift" erfuhr, veranlassten sie, sich für ein Jahr aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Vergrößern
    Die Anfeindungen und Bedrohungen, die Seyran Ates aufgrund ihres Buches "Der Islam braucht eine sexuelle Revolution: Eine Streitschrift" erfuhr, veranlassten sie, sich für ein Jahr aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.
    Fotoquelle: ZDF/Yoliswa von Dallwitz
  • Anwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ates berichtet, wie ihr Eintreten für Gleichberechtigung sie schon als junge Frau in Lebensgefahr brachte. Vergrößern
    Anwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ates berichtet, wie ihr Eintreten für Gleichberechtigung sie schon als junge Frau in Lebensgefahr brachte.
    Fotoquelle: ZDF/Yoliswa von Dallwitz
Report, Gesellschaft und Soziales
Der Jungfrauenwahn

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
ZDF
Di., 09.04.
00:15 - 01:40
Warum es für Muslime oft schwer ist frei zu sein


Wie verträgt sich für junge Muslime, die in einer freien Gesellschaft leben, die Herkunftskultur der Eltern mit den eigenen Wünschen? Welche Bedeutung hat dabei das Gebot der Jungfräulichkeit? Die Protagonisten des Films - der Psychologe Ahmad Mansour, die Anwältin Seyran Ates, die Femen-Aktivistin Zana Ramadani und die Studentin Arife Yalniz - geben sehr persönliche Antworten auf diese Fragen. Sie alle mussten kämpfen, um selbstbestimmt leben zu können. Sie mussten mit ihren Familien und Freunden brechen, weil sie sich nicht an Moralvorstellungen halten wollten, die Sexualität unter Strafe stellen und noch heute in vielen Moscheen so gepredigt werden wie vor 900 Jahren, als der muslimische Philosoph Al-Ghazali sein "Buch der Ehe" schrieb. Sie alle arbeiten daran, die Gesellschaft aufzuklären und zu verändern. Ihr Anliegen ist persönlich und politisch zugleich. Vieles von dem, was heute vor allem als Problem von muslimischen Migranten verhandelt wird, wie die Unterdrückung von Frauen, überhöhter Machismo und Gewaltbereitschaft bei Männern, Zwangsehen und Gewalt im Namen der Ehre, hat seinen Ursprung beim zentralen Thema der gesamten muslimischen Welt: die Verteufelung der weiblichen Sexualität. "Wenn der Jungfrauenwahn ein Ende hätte", sagt Protagonistin Seyran Ates, "dann wäre der Wahnsinn vorbei." Die Filmemacherin und Journalistin Güner Yasemin Balci ist als Tochter türkischer Einwanderer in Berlin-Neukölln aufgewachsen. Es hat sie schon früh beschäftigt, warum es immer wieder ihre muslimischen Nachbarn sind, die ihren Kindern das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben verwehren, und welchen Preis die junge Generation zahlen muss, um frei zu sein.


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