Der Kanzlerspion

Report, Dokumentation
Der Kanzlerspion

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Produktionsland
D
WDR
Mi., 24.04.
23:25 - 00:10
Das Doppelleben des Günter Guillaume


Mit der Verhaftung am 24. April 1974 endete das Doppelleben des Günter Guillaume. Der unauffällige, diensteifrige Referent im Bundeskanzleramt war Kundschafter der Hauptverwaltung Aufklärung des DDR Geheimdienstes, vier Jahre lang. Die Affäre G. löste eine mittlere Staatskrise aus und führte zum Rücktritt von Bundeskanzler Willy Brandt. Die Dokumentation geht der Frage nach, wer dieser Mann war, dem es gelang bis ins Zentrum der Macht vorzudringen. Was qualifizierte ihn, als Agent in den Westen geschickt zu werden? Wie veränderte er sich dort, wurde zum Spion mit zwei Loyalitäten, Kanzler Willy Brandt gegenüber und seinem Arbeitgeber der HVA? Genau 45 Jahre später erzählt "Der Kanzlerspion - Das Doppelleben des Günter Guillaume" dieses spannende Stück deutsch-deutscher Geschichte aus der Zeit des Kalten Krieges. Es ist das Psychogramm eines Mannes, der als Agent aus dem Ruder läuft und sich als selbsternannten "Friedensvermittler" zwischen West und Ost sieht. Der größte Coup des Ministeriums für Staatssicherheit ist zugleich seine größte Niederlage. Ausgerechnet der Kanzler, der für eine neue Ostpolitik steht, stürzt über einen Ost-Spion. Die Frage, die Pierre Boom, Sohn des Kundschafters, seinem Vater gern gestellt hätte - hat es sich denn gelohnt und wofür hat es sich gelohnt, blieb und bleibt unbeantwortet. Pierre Boom, Egon Bahr, Mielkes späterer Stellvertreter Werner Großmann und andere Zeitzeugen zeichnen das Psychogramm Guillaumes, der gern ein Held gewesen wäre und doch nur ein Verräter war.


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