Der junge Offiziersanwärter José versieht in einer Tabakmanufaktur in Sevilla seinen Dienst, als die schöne Zigeunerin Carmen blutigen Streit entfesselt. Er nimmt die temperamentvolle Frau fest, doch mit ihren unübersehbaren Reizen und einem flinken Mundwerk gelingt es ihr, ihn so zu verwirren, dass sie fliehen kann. José wird deshalb degradiert und in den Arrest geschickt. Doch schneller als vermutet treffen beide wieder aufeinander und er beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit ihr. Eines Tages ertappt er sie mit einem Freier, ausgerechnet seinem Kommandanten . Als der ihn zutiefst demütigt, tötet José ihn ohne Absicht im Streit. José flieht schwerverletzt mit Carmen zu ihren Leuten, die sich mit Schmuggel und Überfällen über Wasser halten, in die Berge. Der junge Remendado pflegt ihn gesund und gemeinsam planen sie den Überfall auf einen englischen Diplomaten. Eines Tages stößt Miguel Garcia zu ihnen, Carmens Ehemann, der zwei Jahre im Gefängnis saß. Zwischen beiden Männern entwickelt sich eine verbissene Rivalität. Obwohl José jedes Blutvergießen beim Überfall verbietet, geht Garcia äußerst brutal vor. Wenig später - Carmen wird um Hilfe ins Dorf geschickt - kommt es zwischen beiden Männern zum gnadenlosen Zweikampf, in dem Garcia stirbt. José will nun unbedingt seinen Traum von einer Überfahrt in die Neue Welt wahrmachen, doch Carmen hat sich in einen Stierkämpfer verliebt. Trotzdem unterstützt sie seine Vorbereitungen.