Der Mann mit dem Fagott

  • Udo (Alexander Kalodikis, 2.v.li.) vergnügt sich mit seinen Brüdern und seiner Mutter Käthe (Fanny Stavjanik). Vergrößern
    Udo (Alexander Kalodikis, 2.v.li.) vergnügt sich mit seinen Brüdern und seiner Mutter Käthe (Fanny Stavjanik).
    Fotoquelle: MDR/Degeto/Toni Muhr
  • Der kleine Udo (Alexander Kalodikis, li.) ist bei einer Wehrübung von einem fanatischen Jungscharführer so sehr aufs Ohr geschlagen worden, dass er einen dauerhaften Schaden davontragen wird. Vergrößern
    Der kleine Udo (Alexander Kalodikis, li.) ist bei einer Wehrübung von einem fanatischen Jungscharführer so sehr aufs Ohr geschlagen worden, dass er einen dauerhaften Schaden davontragen wird.
    Fotoquelle: MDR/Degeto/Toni Muhr
  • Vater Rudi (Ulrich Noethen, Mitte) und seine Frau Käthe (Fanny Stavjanik) beruhigen den kleinen Udo (Alexander Kalodikis), der von einem fanatischen Jungscharführer so sehr aufs Ohr geschlagen wurde, dass er einen Hörsturz erlitt. Vergrößern
    Vater Rudi (Ulrich Noethen, Mitte) und seine Frau Käthe (Fanny Stavjanik) beruhigen den kleinen Udo (Alexander Kalodikis), der von einem fanatischen Jungscharführer so sehr aufs Ohr geschlagen wurde, dass er einen Hörsturz erlitt.
    Fotoquelle: MDR/Degeto/Toni Muhr
  • Rudi (Ulrich Noethen, li.) will Bauer Huber (Werner Haindl) dazu bringen, sich nicht mit den Nazis anzulegen. Vergrößern
    Rudi (Ulrich Noethen, li.) will Bauer Huber (Werner Haindl) dazu bringen, sich nicht mit den Nazis anzulegen.
    Fotoquelle: MDR/Degeto/Toni Muhr
TV-Film, TV-Familiensaga
Der Mann mit dem Fagott

Infos
VPS-Datum: 21.12.2018, Audiodeskription
Originaltitel
Der Mann mit dem Fagott
Produktionsland
Deutschland / Österreich
Produktionsdatum
2011
Kinostart
Do., 29. September 2011
DVD-Start
Do., 29. September 2011
MDR
Fr., 21.12.
00:40 - 02:23
Folge 2


Ein brutaler Schlag auf den Kopf zerfetzt dem jungen Udo das Trommelfell, seither ist er auf einem Ohr beinahe taub. Doch die Liebe zur Musik ist stärker als die rohe Gewalt eines nationalsozialistischen Fanatikers. Der Junge wächst zu einem talentierten Sänger und Pianisten heran - zum Leidwesen der Familie. Udo bleibt jedoch auf seinem Weg, setzt sich auch gegen die Engstirnigkeit der Schallplattenmanager durch, die in ihm nur den Schnulzensänger sehen. Mit knapper Not schafft Großvater Heinrich Bockelmann die Flucht nach Schweden, wo er seine Familie wohlbehalten wiedertrifft. Die Jahre ziehen ins Land, und seine Kinder wachsen zu tüchtigen Männern heran. Der ehrgeizige Sohn Rudi wird Bürgermeister im österreichischen Ottmanach. Doch der prinzipienstrenge Vater tadelt ihn wegen der Kollaboration mit den Nazis. Mit wem er sich eingelassen hat, wird Rudi klar, als sein Sohn Udo bei einer Wehrübung von einem fanatischen Jungzugführer so brutal geschlagen wird, dass es ihm das Trommelfell zerfetzt. Der musikalische Junge, der sich das Klavier spielen selbst beibrachte, ist zutiefst betrübt, denn er wird auf dem linken Ohr nie mehr so hören wie zuvor. Sein Vater tröstet ihn: "Der Mann mit dem Fagott" - jene Bronzestatue, die schon im Leben des Großvaters eine wichtige Rolle spielte - wird auch Udo immer beschützen. In den Wirren des Krieges muss Rudi Bockelmann die Figur jedoch dem russischen Zwangsarbeiter Kasajev anvertrauen. Seither ist sie verschollen. Mit dem aufkeimenden Wirtschaftswunder treten Rudis Söhne als Geschäftsmänner in die Fußstapfen ihres erfolgreichen Großvaters. Allein Udo , der für ein Trinkgeld in Bars klimpert, ist aus der Art geschlagen. Der vom Jazz inspirierte 18-Jährige hat eine musikalische Vision, doch bornierte Musikproduzenten wollen aus ihm einen zweiten Freddy Quinn machen. Erst das Vertrauen des visionären Managers Hans Beierlein ebnet dem ambitionierten Sänger und Komponisten die Karriere: Mit dem Gewinn des Grand Prix Eurovision de la Chanson 1966 erlebt Udo Jürgen Bockelmann alias Udo Jürgens seinen ersten Karrierehöhepunkt. Doch erst Jahrzehnte später erhält er den Anruf eines alten Mannes aus Moskau - und damit das größte Geschenk seines Lebens: Die Bronzestatue "Der Mann mit dem Fagott" kehrt zurück in die Hände der Familie Bockelmann.

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Der Mann mit dem Fagott" finden Sie hier.


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Der Trailer zu "Der Mann mit dem Fagott"

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