Der Milliarden-Deal

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    Festveranstaltung 5 Jahre TEAG am 13.06.2018 - Podiumsdiskussion
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    TEAG-Firmenzentrale in Erfurt
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    Ladestationen für E-Autos auf TEAG-Firmengelände in Erfurt
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    TEAG-Heizkraftwerk Jena
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    TEAG-Heizkraftwerk Bad Salzungen
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Report, Dokumentation
Der Milliarden-Deal

MDR
Mi., 21.11.
20:45 - 21:15
Wie Kommunen sich die Thüringer Energie AG schnappten


Vor fünf Jahren wagten Hunderte Thüringer Gemeinden und Städte ein Milliardengeschäft: Sie kauften vom Düsseldorfer Stromkonzern E.ON die Mehrheit an dessen Thüringer Tochterfirma E.ON Thüringen ab. Fast eine Milliarde Euro legten sie damals auf den Tisch, geliehen von fünf Banken. Seitdem gehört das Unternehmen, das heute unter dem Namen Thüringer Energie AG firmiert, mehrheitlich Thüringer Kommunen. Das Geschäft ist bis heute umstritten: Während Befürworter auch in der Landespolitik das Geschäft als "große Chance für die kommunale Familie" feiern, sehen Kritiker die hohen finanziellen Risiken, die mit dem Geschäft verbunden sind. Denn alles hängt davon ab, dass die TEAG ausreichende Gewinne macht und Dividenden ausschüttet. Bleiben die aus, müssen die kommunalen Eigentümer den Milliardenkredit aus eigenen Mitteln abbezahlen - und das bei vielerorts klammen Kassen in den Gemeinden. In der "kommunalen Familie" herrscht bis heute Streit wegen der Übernahme, der teilweise vor Gerichten ausgetragen wird. Denn niemand kann einfach aus dem Kreis der TEAG-Aktionäre aussteigen. Wer aufbegehrt, gilt schnell als Nestbeschmutzer, wird unter Druck gesetzt.


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