Ein ganz normaler Linienstreckenflug in ein südlich gelegenes Urlaubsparadies. Die Passagiere freuen sich auf ihren Urlaub, die Crew macht ihren Job, die Stimmung ist entspannt. Plötzlich jedoch beginnt einer der Fluggäste auszurasten und droht, alle umzubringen. Panik macht sich breit, die Besatzung greift zu Notfallmaßnahmen und fesselt den verwirrten Mann. Der jedoch hört nicht auf zu schreien. Die Passagiere werden immer gereizter, das Bordpersonal ebenso. Und so langsam entwickelt sich inmitten des Chaos eine gefährliche Atmosphäre. Als Interview-Situation mit Rückblicken bereiten Marcus Richardt als Regisseur und Thomas Grabowsky als Autor ihren Kurzspielfilm auf. Durch das Hin und Her zwischen ruhiger und gefasster Gesprächssituation auf der einen und der zunehmend unruhiger werdenden Stimmung im Flugzeug auf der anderen Seite gelingt ihm dabei ein sich stetig erhöhendes Maß an Spannung und Beklemmung. Diese kulminiert in einem Akt der unnötigen Gewalt und lässt den Zuschauer mit Ambivalenz und Fassungslosigkeit zurück. Eine exzellent durchdachte Psychostudie einer Extremsituation.