Georg Hermes ist ein philosophischer Geist, auch was seine Weltfremdheit anbelangt. Er kann weder Auto fahren noch schwimmen und lebt in bescheidensten Verhältnissen, dafür hat er über Heraklit promoviert. Für eine Lesung aus seinem ersten Buch braucht er dringend einen neuen Anzug. So gerät Georg in ein vornehmes Herrenbekleidungsgeschäft, das von drei hübschen jungen Frauen geführt wird. Sie erkennen schnell, wie unbeholfen der neue Kunde ist, aber er gefällt ihnen offensichtlich. Bei Georgs Lesung sitzen Franziska, Beate und Martha nämlich unter den Zuhörern und lauschen interessiert. Später, bei einem Glas Wein, fragen die Damen, was der philosophische junge Mann von der Liebe hält. Georg gesteht, dieses Gefühl seit dem Tod seiner Mutter nicht mehr empfunden zu haben, und das sei acht Jahre her. Offenbar meinen die Damen, das müsse sich ändern, und laden Georg erst einmal zu sich zum Essen ein. Er genießt es sichtlich, köstlich bewirtet zu werden; besonders scheint Franziska es ihm angetan zu haben. Eine Bootspartie mit ihr droht durch seine Ungeschicklichkeit zunächst zu einem Fiasko zu werden, aber Franziska meistert die Situation und macht Georg ebenso souverän klar, dass sie wirklich liebenswert ist. Auf ihren Wunsch zieht der junge Mann in die gemeinsame Wohnung der drei Freundinnen und merkt dort bald, dass er nicht nur in eine Liebesgeschichte mit Franziska, sondern mit allen drei Frauen geraten ist.