Der Prager Frühling und die Deutschen - Vom Traum zum Trauma

  • Stefan Aust (r.) und Rudi Dutschke in Prag, 1968. Vergrößern
    Stefan Aust (r.) und Rudi Dutschke in Prag, 1968.
    Fotoquelle: ZDF/Rami Cohen
  • Beschädigter Sowjet-Panzer, August 1968. Vergrößern
    Beschädigter Sowjet-Panzer, August 1968.
    Fotoquelle: ZDF/SPIEGEL TV
  • Rudi Dutschke in Prag, 1968. Vergrößern
    Rudi Dutschke in Prag, 1968.
    Fotoquelle: ZDF/Stefan Aust
  • Toni Krahl, 1970. Vergrößern
    Toni Krahl, 1970.
    Fotoquelle: ZDF/Toni Krahl
  • 50 Jahre nach dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts rekonstruiert die Dokumentation die Tage in Prag, die Weltgeschichte geschrieben haben. Vergrößern
    50 Jahre nach dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts rekonstruiert die Dokumentation die Tage in Prag, die Weltgeschichte geschrieben haben.
    Fotoquelle: ZDF/AFP
Report, Geschichte
Der Prager Frühling und die Deutschen - Vom Traum zum Trauma

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDFinfo
Heute
12:40 - 13:25


Prag, 21. August 1968: Junge tschechische und slowakische Demonstranten stehen sowjetischen Panzern auf dem Wenzelsplatz gegenüber und schreien ihre Wut in die Kanonenrohre. Die Bilder gehen um die Welt und zeigen, wie ausländische Truppen die Idee vom "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zerstören. Sie kommen aus der Sowjetunion, Polen, Ungarn und Bulgarien. Auch die Nationale Volksarmee der DDR steht Gewehr bei Fuß. Die Invasoren besetzen alle strategisch wichtigen Positionen des Landes. 50 Jahre danach dokumentiert ZDFinfo nicht nur die Ereignisse des Jahres 1968 in der Tschechoslowakei, sondern auch die Auswirkungen auf die beiden deutschen Staaten. Die mutigen Reformen des neuen Parteichefs in Prag, Alexander Dubcek, geben vor allem jungen Leuten Hoffnung auf eine Zukunft ohne Zensur, Gängelung und Repression. Jan Pauer erlebt als 17-Jähriger die Ereignisse in Prag und hat später als Historiker in der Bundesrepublik den "Prager Frühling" wissenschaftlich erforscht. Dana Horáková, von 2002 bis 2004 Kultursenatorin in Hamburg, studiert 1968 an der Karls-Universität Philosophie. Die 20-Jährige engagiert sich in einer Studentengruppe, die sich für einen Dialog zwischen Marxisten und Christen einsetzt. Sie vergleicht die Stimmung von damals mit "der ersten Liebe", die sie jedoch "blind" gemacht habe für die schrecklichen Folgen des Aufbruchs in eine neue Zeit.


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