Der Staat gegen Fritz Bauer

  • Der Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaußner) hat sein Leben der Jagd auf NS-Verbrecher verschrieben. Vergrößern
    Der Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaußner) hat sein Leben der Jagd auf NS-Verbrecher verschrieben.
    Fotoquelle: WDR
  • In seinem jüngeren Mitarbeiter Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) findet Fritz Bauer (Burghart Klaußner) einen Verbündeten inmitten seiner Behörde, die von ehemaligen Nationalsozialisten durchsetzt ist. Vergrößern
    In seinem jüngeren Mitarbeiter Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) findet Fritz Bauer (Burghart Klaußner) einen Verbündeten inmitten seiner Behörde, die von ehemaligen Nationalsozialisten durchsetzt ist.
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  • Seine Homosexualität wird Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) zum Verhängnis. Eine kurze Affäre mit einem Transsexuellen genügt, um ihn unter Druck zu setzen. Vergrößern
    Seine Homosexualität wird Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) zum Verhängnis. Eine kurze Affäre mit einem Transsexuellen genügt, um ihn unter Druck zu setzen.
    Fotoquelle: WDR
  • Fritz Bauers (Burghart Klaußner) größter Fall: Adolf Eichmann. Er will den SS-Offizier in Deutschland vor ein Gericht stellen. Es gibt Hinweise darauf, dass er sich in Argentinien aufhält. Vergrößern
    Fritz Bauers (Burghart Klaußner) größter Fall: Adolf Eichmann. Er will den SS-Offizier in Deutschland vor ein Gericht stellen. Es gibt Hinweise darauf, dass er sich in Argentinien aufhält.
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  • Mit seiner außergewöhnlichen Beharrlichkeit trug Fritz Bauer (Burghart Klaußner) maßgeblich zur Aufklärung der NS-Verbrechen bei. Vergrößern
    Mit seiner außergewöhnlichen Beharrlichkeit trug Fritz Bauer (Burghart Klaußner) maßgeblich zur Aufklärung der NS-Verbrechen bei.
    Fotoquelle: WDR
Spielfilm, Drama
Der Staat gegen Fritz Bauer

Infos
Audiodeskription, Online verfügbar von 25/04 bis 02/05
Originaltitel
Der Staat gegen Fritz Bauer
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2014
Kinostart
Do., 01. Oktober 2015
arte
Mi., 25.04.
20:15 - 21:50


Im Deutschland der Nachkriegszeit ermittelt der hessische Generalstaatsanwalt gegen flüchtige NS-Verbrecher. Er ist ein Kämpfer, steht doch ein Großteil der Bevölkerung seiner Arbeit ablehnend gegenüber. Und auch die Behörden sind durchsetzt von Nationalsozialisten. Selbst in seiner eigenen Abteilung verschwinden immer wieder Akten, scheint seine Arbeit sabotiert zu werden.

Als Bauer einen Hinweis darauf erhält, dass Adolf Eichmann sich in Argentinien aufhält, ist es zunächst unklar, wie er den SS-Offizier nun dingfest machen und vor Gericht stellen soll. Zu groß sind seine Befürchtungen, dass Eichmann gewarnt wird und erneut untertaucht. Und tatsächlich ist ihm der BND auf den Fersen und versucht Näheres über den Stand seiner Recherchen zu erfahren.

Bauer beschließt, sich an den Mossad, den israelischen Geheimdienst, zu wenden. Allerdings nur unter der Bedingung, dass Eichmann später nach Deutschland ausgeliefert wird, um hier vor Gericht gestellt zu werden. Bauer will eine öffentliche Auseinandersetzung mit den Verbrechen während der NS-Zeit. Der Mossad ist nach einer oberflächlichen Untersuchung zunächst skeptisch. Sie bestehen auf eine zweite Quelle, bevor sie eine tatsächliche Ermittlung einleiten. Bauer ist außer sich, ist er doch überzeugt davon, auf der richtigen Fährte zu sein.

In seinem jüngeren Kollegen Karl Angermann findet Bauer wider Erwarten einen Verbündeten. Als er von dessen ungewöhnlich geringem Strafmaß in einem Paragraf 175-Fall, einem Verstoß gegen das Verbot von Homosexualität, erfährt, fasst er Vertrauen zu dem jungen Mann. Doch auch Angermann gerät schnell ins Fadenkreuz der Behörden.


Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Der Staat gegen Fritz Bauer" finden Sie hier.


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Der Trailer zu "Der Staat gegen Fritz Bauer"

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