Der Südwesten von oben

  • Im Sommer gräbt Dr. Leif Hansen mit seinem Team an der sogenannten "Ostterrasse" der Keltensiedlung Heuneburg an der jungen Donau bei Stetten. Bisherige Funde dort geben Rätsel auf. Pfeilspitzen und Menschenknochen wurden dort schon gefunden. Die Erforschung der Knochenfunde soll Auskunft darüber geben, warum die einst so wichtige Siedlung schließlich aufgegeben wurde. Vergrößern
    Im Sommer gräbt Dr. Leif Hansen mit seinem Team an der sogenannten "Ostterrasse" der Keltensiedlung Heuneburg an der jungen Donau bei Stetten. Bisherige Funde dort geben Rätsel auf. Pfeilspitzen und Menschenknochen wurden dort schon gefunden. Die Erforschung der Knochenfunde soll Auskunft darüber geben, warum die einst so wichtige Siedlung schließlich aufgegeben wurde.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Vidicom /Rudolf Raid
  • Saarschleife Mettlach. Vergrößern
    Saarschleife Mettlach.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Vidicom Media GmbH &
  • Rudolf Raidt baut die berühmten Tübinger Stocherkähne, die früher für den Transport von Lasten genutzt wurden. Noch bis ins 19. Jahrhundert sah man Stocherkähne auf allen Wasserwegen. Heute ist Rudolf Raidt der Einzige im Südwesten, der solche Kähne noch baut. Vergrößern
    Rudolf Raidt baut die berühmten Tübinger Stocherkähne, die früher für den Transport von Lasten genutzt wurden. Noch bis ins 19. Jahrhundert sah man Stocherkähne auf allen Wasserwegen. Heute ist Rudolf Raidt der Einzige im Südwesten, der solche Kähne noch baut.
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  • Rheinschleife Boppard. Vergrößern
    Rheinschleife Boppard.
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  • Die Mosel. Vergrößern
    Die Mosel.
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  • Rheinauen. Vergrößern
    Rheinauen.
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  • Hannes und Lars Kuhn machen eine Ausbildung zum Fischwirt. Sie bilden den Nachwuchs für einen fast ausgestorbenen Beruf, außer ihnen gibt es heute nur noch zwei Berufsfischer am Rhein. Einer von ihnen ist ihr Vater, dessen Betrieb sie übernehmen wollen. Vergrößern
    Hannes und Lars Kuhn machen eine Ausbildung zum Fischwirt. Sie bilden den Nachwuchs für einen fast ausgestorbenen Beruf, außer ihnen gibt es heute nur noch zwei Berufsfischer am Rhein. Einer von ihnen ist ihr Vater, dessen Betrieb sie übernehmen wollen.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Vidicom
  • Bis heute betreiben die Brüder Andreas und Karl Kuhn die Mühle der Familie gemeinsam. Die durch Tauberwasser angetriebene Mühle mahlt Getreide, die ebenfalls durch Wasserkraft angetriebene Turbine produziert Strom, 20 % des Energiebedarfs von Markelsheim können so mit sauberer Energie direkt aus der Nachbarschaft gedeckt werden. Vergrößern
    Bis heute betreiben die Brüder Andreas und Karl Kuhn die Mühle der Familie gemeinsam. Die durch Tauberwasser angetriebene Mühle mahlt Getreide, die ebenfalls durch Wasserkraft angetriebene Turbine produziert Strom, 20 % des Energiebedarfs von Markelsheim können so mit sauberer Energie direkt aus der Nachbarschaft gedeckt werden.
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  • Die Biologin Hanna Jöst gehört zum Team der Mückenbekämpfer. Bekämpft werden die Mücken mit einem umweltverträglichen Wirkstoff: ein? Protein, das manuell oder in Trockeneis per Hubschrauber ausgebracht wird. Die Mückenlarven nehmen das Protein auf und sterben ab. Vergrößern
    Die Biologin Hanna Jöst gehört zum Team der Mückenbekämpfer. Bekämpft werden die Mücken mit einem umweltverträglichen Wirkstoff: ein? Protein, das manuell oder in Trockeneis per Hubschrauber ausgebracht wird. Die Mückenlarven nehmen das Protein auf und sterben ab.
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  • Katrin Münch ist Wildtierökologin an der Wutach, dem natürlichsten Fluss in Baden-Württemberg. "Die Wutachschlucht ist für mich jedes Mal ein überwältigendes Naturerlebnis", meint Katrin Münch. "Eine einzigartige Flusslandschaft, in der wir Daten über das Vorkommen und Verhalten von Wildtieren sammeln können, die hier noch in fast unberührter Natur leben." Vergrößern
    Katrin Münch ist Wildtierökologin an der Wutach, dem natürlichsten Fluss in Baden-Württemberg. "Die Wutachschlucht ist für mich jedes Mal ein überwältigendes Naturerlebnis", meint Katrin Münch. "Eine einzigartige Flusslandschaft, in der wir Daten über das Vorkommen und Verhalten von Wildtieren sammeln können, die hier noch in fast unberührter Natur leben."
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Vidicom /Dr. Leif Ha
  • Jährlich verenden zahllose Aale in den Staustufen der Mosel. Berufsfischer Toni Körber (67) wird im Sommer vom Fischfänger zum Fischretter. 
Er fängt die Aale mit Reusen in der Mosel ein und sammelt sie in Becken. Wenn er genug zusammen hat, fährt er sie zum nahen Rhein und lässt sie dort frei, damit sie ihren Weg in die Nordsee antreten können. Vergrößern
    Jährlich verenden zahllose Aale in den Staustufen der Mosel. Berufsfischer Toni Körber (67) wird im Sommer vom Fischfänger zum Fischretter. Er fängt die Aale mit Reusen in der Mosel ein und sammelt sie in Becken. Wenn er genug zusammen hat, fährt er sie zum nahen Rhein und lässt sie dort frei, damit sie ihren Weg in die Nordsee antreten können.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Vidicom
  • Tal der jungen Donau. Vergrößern
    Tal der jungen Donau.
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  • Der Hochrhein. Vergrößern
    Der Hochrhein.
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  • Eva Job arbeitet seit 1995 als Wasserbauerin. Ein besonderer Auftrag auf ihrem Arbeitsplan ist die Bauwerksinspektion der Staustufe in Mettlach. Dafür wird der Schiffsverkehr auf diesem Abschnitt der Saar gesperrt. Erst im trockenen Zustand werden Schäden sichtbar.o@swr.de Vergrößern
    Eva Job arbeitet seit 1995 als Wasserbauerin. Ein besonderer Auftrag auf ihrem Arbeitsplan ist die Bauwerksinspektion der Staustufe in Mettlach. Dafür wird der Schiffsverkehr auf diesem Abschnitt der Saar gesperrt. Erst im trockenen Zustand werden Schäden sichtbar.o@swr.de
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D
3sat
So., 17.06.
07:30 - 08:10
Unsere Flüsse


Rhein, Mosel, Neckar, Donau und Saar - Flüsse sind Lebensadern. An ihren Ufern entstanden die ersten Siedlungen, und seit jeher nutzt sie der Mensch als Nahrungsquelle und Transportweg. Deshalb versucht er auch seit jeher, die Flüsse in ein gerades Bett zu zwingen und so zu beherrschen. Doch er scheitert bis heute an ihrer Naturgewalt. Eine wechselvolle Beziehung also, von der der Film - aus ungewöhnlicher Perspektive - erzählt. Er beginnt mit einem kleinen, aber umso wilderen Fluss: der Wutach im Schwarzwald. Am Ende der letzten Eiszeit grub sie sich ihr Bett in einer spektakulären Schlucht. Die Tier-und Pflanzenwelt darin erinnert an einen Urwald mitten in Deutschland. Nicht weit davon entfernt liegt bei Donaueschingen das Quellgebiet der Donau. Noch sieht man dem bescheidenen Bächlein nicht an, das daraus einmal ein mächtiger Strom werden wird. Schon 600 vor Christus wählten die Kelten ein Hochplateau an der Oberen Donau bei Hundersingen als Siedlungsplatz. Archäologen haben dort spannende Funde gemacht: Bernstein aus dem Norden und Keramik aus dem Mittelmeerraum beweisen, dass die Kelten von der Heuneburg die Donau als Transportweg in weit entfernte Regionen nutzten. Flüsse waren die "Fernstraßen der Antike". Heute gleicht manch ein Fluss fast schon einer Autobahn, allen voran der Rhein, die verkehrsreichste Wasserstraße Europas. Der Karlsruher Ingenieur Johann Gottfried Tulla schuf im 19. Jahrhundert mit seiner Rheinbegradigung die Grundlage für die industrielle Nutzung des Flusses. Auch als Nahrungsquelle hat der Fluss noch lange nicht ausgedient. Zwei Brüder aus Karlsruhe erlernen den Beruf des Rheinfischers, weil es wieder Großfische zu fangen gibt. Ebenfalls ein Bruderpaar macht sich bei Bad Mergentheim die Wasserkraft der Tauber zu Nutze. Ihre Mühle produziert nicht nur Mehl, sondern auch Strom und verbindet so Tradition und Moderne. In Lehmen an der Mosel versucht ein ehemaliger Fischer hingegen, dem Fluss, der seine Familie über Generationen ernährte, etwas zurückzugeben: Er rettet ausgewachsene Aale vor den tödlichen Turbinen der Staustufen.


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