Der Tel-Aviv-Krimi

  • Sara (Katharina Lorenz) kann der tödlich verletzten Tamar (Hen Yanni) nicht mehr helfen. Vergrößern
    Sara (Katharina Lorenz) kann der tödlich verletzten Tamar (Hen Yanni) nicht mehr helfen.
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Khalid (Camill Jammal) hat den Mordanschlag von Avigdor überlebt. Vergrößern
    Khalid (Camill Jammal) hat den Mordanschlag von Avigdor überlebt.
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Khalid (Camill Jammal) mit seiner sterbenden Freundin Tamar (Hen Yanni). Vergrößern
    Khalid (Camill Jammal) mit seiner sterbenden Freundin Tamar (Hen Yanni).
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • verabschiedet. Vergrößern
    verabschiedet.
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Khalid (Camill Jammal) erträgt es nicht, dass seine Mutter (Meral Perin) ihm helfen will Vergrößern
    Khalid (Camill Jammal) erträgt es nicht, dass seine Mutter (Meral Perin) ihm helfen will
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Khalids Vater Tarik Rahman (Ramin Yazdani) und sein jüngster Sohn Abdel Rahman (Mert Dincer). Vergrößern
    Khalids Vater Tarik Rahman (Ramin Yazdani) und sein jüngster Sohn Abdel Rahman (Mert Dincer).
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Sara (Katharina Lorenz) ringt mit Avigdor (Aram Tafreshian). Vergrößern
    Sara (Katharina Lorenz) ringt mit Avigdor (Aram Tafreshian).
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Sara (Katharina Lorenz) ahnt, dass Khalid (Camill Jammal) mehr über den Mord an seiner Freundin weiß, als er zugibt. Vergrößern
    Sara (Katharina Lorenz) ahnt, dass Khalid (Camill Jammal) mehr über den Mord an seiner Freundin weiß, als er zugibt.
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Sara (Katharina Lorenz) geht mit David (Itay Tiran) "typisch berlinerisch" essen: Döner! Vergrößern
    Sara (Katharina Lorenz) geht mit David (Itay Tiran) "typisch berlinerisch" essen: Döner!
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Saras Mutter (Petra Zieser) genießt das Konzert, während Sara (Katharina Lorenz) von dem Pianisten fasziniert ist. Vergrößern
    Saras Mutter (Petra Zieser) genießt das Konzert, während Sara (Katharina Lorenz) von dem Pianisten fasziniert ist.
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Ayasha (Meral Perin) kann ihren trauernden Sohn Khalid (Camill Jammal) nicht trösten. Vergrößern
    Ayasha (Meral Perin) kann ihren trauernden Sohn Khalid (Camill Jammal) nicht trösten.
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Khalid (Camill Jammal) reagiert mit Verzweiflung auf den Tod seiner Freundin und dem Verdacht, er scheint etwas vor Sara (Katharina Lorenz) zu verbergen. Vergrößern
    Khalid (Camill Jammal) reagiert mit Verzweiflung auf den Tod seiner Freundin und dem Verdacht, er scheint etwas vor Sara (Katharina Lorenz) zu verbergen.
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Jenny (Michelle Barthel) trauert um ihre "beste Freundin" Tamara Vergrößern
    Jenny (Michelle Barthel) trauert um ihre "beste Freundin" Tamara
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Die Eltern von Khalid Ayasha (Meral Perin) und Taik (Ramin Yazdani) trauern um ihr ungeborenes Enkelkind. Vergrößern
    Die Eltern von Khalid Ayasha (Meral Perin) und Taik (Ramin Yazdani) trauern um ihr ungeborenes Enkelkind.
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Sara (Katharina Lorenz) ist alleine auf der Spur von Avigdor (Aram Tafreshian), einer der Verdächtigen. Vergrößern
    Sara (Katharina Lorenz) ist alleine auf der Spur von Avigdor (Aram Tafreshian), einer der Verdächtigen.
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Der Kommissarin Schubert (Kirsten Block) fällt es schwer, ihren privaten Kummer vor Sara (Katharina Lorenz) und Anne (Katharina Marie Schubert) zu verbergen. Vergrößern
    Der Kommissarin Schubert (Kirsten Block) fällt es schwer, ihren privaten Kummer vor Sara (Katharina Lorenz) und Anne (Katharina Marie Schubert) zu verbergen.
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Auf seiner Flucht wurde Avigdor (Aram Tafreshian) von einem Auto angefahren und stirbt in Ronits (Neta Riskin), Armen. Vergrößern
    Auf seiner Flucht wurde Avigdor (Aram Tafreshian) von einem Auto angefahren und stirbt in Ronits (Neta Riskin), Armen.
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
  • Auch ohne viele Worte hat Sara (Katharina Lorenz) Verständnis für ihre Chefin (Kirsten Block). Vergrößern
    Auch ohne viele Worte hat Sara (Katharina Lorenz) Verständnis für ihre Chefin (Kirsten Block).
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  • und ihrer Beziehung zu der ermordeten Tamara zu erfahren Vergrößern
    und ihrer Beziehung zu der ermordeten Tamara zu erfahren
    Fotoquelle: ARD Degeto/Frédéric Batier
Serie, Krimireihe
Keine einfachen Lösungen
Von Rupert Sommer

Infos
Audiodeskription
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
Altersfreigabe
12+
ARD
Do., 16.08.
20:15 - 21:45
Tod in Berlin


Katharina Lorenz alias Hauptkommissarin Stein ermittelt einen Fall im Kreuzberger Kiez, der ein Eifersuchtsdrama sein könnte – aber auch ein politisch aufgeladener Mord mit enormem Alarmpotenzial.

In einem Kreuzberger Klub wummern die Bässe, und die Partymeute macht mal wieder bis spät durch. Doch auch Star-DJane Tamar, die in der Szene verehrt wird, muss mal eine kurze Frischluftpause einlegen. Vor den Stahltoren der Disko bleibt ihr nicht viel Zeit – sie wird niedergestochen und stirbt auf dem Parkplatz. Sara Stein (Katharina Lorenz) war zufällig gerade um die Ecke, weil auch sie die Nacht zum Tage machte. Der Mordfall, Auftakt der Reihe "Der Tel-Aviv-Krimi", verlangt ihr schon bald das Äußerste ab. "Tod in Berlin" (2015) ist ein Fall von politischer Brisanz und privaten Abgründen. Und ein sehr guter Fernsehfilm, den das Erste nun wiederholt. Eine Woche später steht "Shiv'a", Sara Steins zweiter Fall, auf dem Programm, der die Handlung schließlich nach Israel verlegt. Fortgesetzt wird die Reihe übrigens nicht: Es bleibt bei den vier Filme, die bislang gesendet wurden.

Berlin ist die Stadt, in der viele Nervenenden bloßliegen und sich die Kulturen mischen. Schnell stellt sich für die junge, erfrischend direkte Hauptkommissarin, die sich selbst augenzwinkernd als "waschechte Berlinerin" bezeichnet, heraus, dass sie ihr Klub-Mordfall enorm unter Druck setzen wird, auch persönlich. Plötzlich nämlich, als die Faselei, das Raunen und die Unterstellungen einsetzen. Der Liebhaber von Tamar ist ein Palästinenser. Außerdem hat Khalid (Camill Jammal) vermutlich gleich mehrere Motive: Seine Freundin war alles andere als wählerisch in ihren Exzessen – weder bei Männern noch bei Drogen. Und außerdem hat sie gerade erst ein Kind abtreiben lassen – Khalids Kind.

Ist es damit ein Eifersuchtsdrama – oder doch sogar so etwas wie der Einbruch der Nahost-Weltlage, projiziert auf die Berliner Subkultur? Die Öffentlichkeit möchte rasch einen Täter sehen, der Innensenat der Hauptstadt ist alarmiert. Doch Sara bleibt vorsichtig. Für sie passen die Motive, die vielen Fäden und Anschuldigungen ("Typisch Palästinenser") nicht zusammen. Sie selbst möchte sich nicht vereinnahmen lassen, weil plötzlich Thema sein soll, dass sie selbst Jüdin ist. Bislang hatten das die meisten ihrer Kollegen gar nicht gewusst. Stein bleibt skeptisch, hart sogar – auch dann, als ihr Fall eine unerwartete Wendung nimmt. Khalids Vater Tarik (Ramin Yazdani), ein sittenstrenger Patriarch, wird von seinem eigenen Sohn der Bluttat bezichtigt. Auf dem Kommissariat bezeichnet er sich selbst als Täter – als Tamars Mörder. Doch gelöst ist damit noch nichts.

Regie-Routinier Matthias Tiefenbacher ("Polizeiruf 110: Einer für alle, alle für Rostock") setzt eine sehr düstere Szenerie ins Bild und kann mit großartigen Schauspielern, darunter vielen angenehm unverbrauchten Gesichtern, arbeiten. Dass der erste Fall (bis auf wenige Einstellungen) noch so gut wie gar nicht in Israel spielt, ist kein Manko. Alles ist hier eng verwoben. Und Berlin ist die Stadt, die gleichzeitig trost- und gesichtsloser Moloch, aber auch Geschichts- und Geschichtenzentrum ist.


Quelle: teleschau – der Mediendienst


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