Die Hörner unter dem Hut, den Pferdefuss im steif gebügelten Hosenbein versteckt besucht der Teufel persönlich die Welt. Er freut sich, dass der Tanz um das Goldene Kalb oder - besser - die Jagd nach immer mehr Geld die Menschen umtreibt und unglücklich macht. Zu seinem eigenen Vergnügen will er ein weiteres Exempel statuieren: Vor den Clochards Barbarossa , Clown und Dürst , die sich als Lebenskünstler auf einer Parkbank sonnen, lässt der Teufel eine Geldbörse fallen. Überdies sucht er sie im Traum heim. Er nennt ihnen die Glückszahl, mit der sie beim Roulette in Konstanz einen Zehntausender gewinnen können. Von Geldgier gepackt fahren die drei Penner umgehend zum Spielcasino an den Bodensee; dort haut der clevere Barbarossa seine beiden Kumpel hemmungslos übers Ohr. Mit dem gewonnenen Geld setzt sich der Gauner schnurstracks ins sonnige Tessin ab. Doch Dürst und Clown heften sich an seine Fersen. In Lugano angekommen hüpft Barbarossas Herz, als er mit der jungen Autostopperin Elke im Luxushotel eincheckt. Dürst lernt derweil eine verrückte Engländerin kennen, die ihn beinahe zum Hausbesitzer macht, während Clown sein Glück anderweitig findet: Er will einen kleinen Zirkus sanieren, um endlich seinen Jugendtraum zu verwirklichen. Aber bei alledem erhalten die drei kauzigen Gesellen auch die einmalige Chance, über Habgier und Egoismus hinauszuwachsen und dem Teufel ein Schnippchen zu schlagen. Nach dem grossen Erfolg seines Spielfilms «Hinter den sieben Gleisen» (1959) schrieb Regisseur Kurt Früh ein weiteres Abenteuer für die drei sympathischen Zürcher Clochards Barbarossa, Dürst und Clown. Doch diesmal sollten die drei Penner vom Teufel persönlich in Versuchung geführt werden. Dieser sagt denn auch schon ganz am Anfang: «Man erkennt: Auf dieser Welt ist das höchste Gut das Geld.» Und etwas später meint er grinsend: «Das wär doch zum Lachen, könnt ich die drei Kerle nicht unglücklich machen!» Und so geraten die drei zwischen Konstanz und Campione in allerlei monetäre Turbulenzen, bevor sie erkennen, dass nichts wertvoller ist als ihre Freundschaft. Ganz nebenbei verteilen Kurt Früh und Ko-Autor Max Haufler ein paar böse Seitenhiebe auf Geldgier im Allgemeinen und auf den damals grassierenden Ausverkauf der Heimat im Besonderen. Neben den drei Hauptdarstellern Ruedi Walter, Max Haufler und Zarli Carigiet sind Walter Morath, Voli Geiler und Max Werner Lenz in Nebenrollen zu sehen. Und aus Deutschland holte der Regisseur erfahrene Darsteller wie Gustav Knuth, Trude Herr und Theo Lingen sowie die beiden Jungschauspieler Grit Boettcher und Horst Janson vor die Kamera. Letzterer sollte einige Jahre später in der legendären Fernsehserie «Salto Mortale» das Schweizer Publikum erneut begeistern.