Der Tod muss warten

  • Die Schreckensvorstellung vieler: am Ende des Lebens verkabelt sein und von Geräten abhängig sein. Vergrößern
    Die Schreckensvorstellung vieler: am Ende des Lebens verkabelt sein und von Geräten abhängig sein.
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  • Prof. Dr. Gian Domenico Borasio, Palliativarzt am Universitäts-Spital in Lausanne, (Borasio gilt als der palliativ-Experte Deutschlands). Vergrößern
    Prof. Dr. Gian Domenico Borasio, Palliativarzt am Universitäts-Spital in Lausanne, (Borasio gilt als der palliativ-Experte Deutschlands).
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Gesundheit, Dokumentation
Der Tod muss warten

WDR
Do., 18.10.
23:25 - 23:55
Wie Hightech-Medizin das Sterben verändert


Verhindert unser Gesundheitssystem durch falsche finanzielle Anreize einen guten Tod? "Ungefähr ein Drittel der Gesundheitskosten eines jeden Patienten fallen in den letzten ein bis zwei Lebensjahren an. Das ist jährlich ein dreistelliger Milliardenbetrag", weiß Prof. Dr. Gian Domenico Borasio, Palliativarzt im Universitätsspital Lausanne. "Es gibt durchaus Menschen und Firmen, die daran interessiert sind, aus dieser Lebensphase maximalen Profit zu schlagen." Die Medizin hat so große Fortschritte gemacht, dass heute Menschen am Leben erhalten werden können, denen Ärzte vor einigen Jahren noch gar nicht helfen konnten. Mit Blutwäsche, Beatmung und künstlicher Ernährung. Verfahren, die zur Lebensrettung sinnvoll sind, werden sie aber zur Verlängerung eines Sterbeprozesses eingesetzt, sind sie leidvolle Übertherapie. Dabei wünschen sich die meisten Menschen, am Lebensende nicht ins Krankenhaus zu kommen. Doch jeder Zweite stirbt dort, oft bis zum Ende maximal therapiert. Aber was ist heute ein guter Tod? Welche Entscheidungen müssen Ärzte und Pfleger und welche Patienten und Angehörige treffen?


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