Böhmerwald, Oberösterreich, ein verschneites Dorf. Der pensionierte Polizist Sepp Ahorner entdeckt auf seinem morgendlichen Rundgang, bei dem er seine Wildtierkameras überprüft, eine Leiche am zugefrorenen Dorfteich. Eine alte Bekannte von Sepp, die herbe Kommissarin Grete Öller von der Kripo Linz, und ihre junge, ehrgeizige Kollegin Lisa Nemeth übernehmen den Fall. Der Tote wird als Jakob Prantner identifiziert, ein leitender Angestellter aus Linz, der bei Sepps Cousine Geli Pfoser am Pfoserhof seinen Urlaub verbracht hat. Dank eines Hinweises von Sepp fällt der Verdacht rasch auf Herbert Mayer. Herbert, der ebenfalls in Gelis Pension Urlaub gemacht hat, hatte seine Frau Miriam am Vorabend des Mordes mit Prantner im Kuhstall erwischt. Es stellt sich aber heraus, dass das Opfer nicht nur erschlagen, sondern zuvor auch vergiftet wurde. Da die Dorfbewohner den beiden Kommissarinnen nur Ablehnung entgegenbringen, sieht sich Sepp gezwungen, trotz Ruhestand auf eigene Faust und gegen sein eigenes Umfeld zu ermitteln. Zu Lisas Empörung lässt Grete den pensionierten Polizisten gewähren, obwohl der Eisstock, mit dem Prantner erschlagen wurde, Sepps verstorbenem Onkel Rupert Pfoser gehörte. Auch andere Hinweise lassen Sepp selbst nicht ganz unverdächtig erscheinen. Je mehr von der Wahrheit ans Licht kommt, desto stärker entwickelt Grete ihre eigene Vorstellung von Recht und Gesetz. Sepp hingegen übersieht lange, dass er mit seinen Ermittlungen seine eigene Verwandtschaft ins Unglück stürzt ...