Der Vietnamkrieg gilt als erster Medienkrieg der Geschichte. Zum ersten Mal gelangten bewegte Bilder vom Kriegsgeschehen in fast jeden privaten Haushalt. Aus Sicht der US-Militärs wurde der Krieg nur deshalb verloren, weil Journalisten zu frei berichten durften und den Menschen Einblick in die Brutalität des Kriegsgeschehens boten. Können Fernsehbilder und Fotoreportagen den Verlauf eines Krieges wirklich entscheidend beeinflussen? Und wie verwandeln sich militärische Siege in politische Niederlagen? Diese Fragen musste sich der US-Generalstab während des Vietnamkriegs stellen, der als erster "Fernsehkrieg" gilt.