Der Welt größtes Bauwerk: Chinas Große Mauer

  • Komplexes Nachrichtensystem: Mit Hilfe eines Korbes, der mit brennbarem Material gefüllt war, und Flaggen, die je nach Kombination verschiedene Zahlen bedeuteten, wurde den Garnisonen übermittelt, in welcher Stärke die Xiongnu im Anmarsch waren. Vergrößern
    Komplexes Nachrichtensystem: Mit Hilfe eines Korbes, der mit brennbarem Material gefüllt war, und Flaggen, die je nach Kombination verschiedene Zahlen bedeuteten, wurde den Garnisonen übermittelt, in welcher Stärke die Xiongnu im Anmarsch waren.
    Fotoquelle: ARTE France
  • High-Tech-Drohnen überfliegen die Chinesische Mauer, um deren Verlauf per Luftbildvermessung aufzuzeichnen. Auf dieser Grundlage werden 3D-Modelle erstellt, die wertvolle Informationen für die Instandhaltung der Mauer liefern Vergrößern
    High-Tech-Drohnen überfliegen die Chinesische Mauer, um deren Verlauf per Luftbildvermessung aufzuzeichnen. Auf dieser Grundlage werden 3D-Modelle erstellt, die wertvolle Informationen für die Instandhaltung der Mauer liefern
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die "neue" Mauer, welche die Kaiser der Ming-Dynastie errichteten, bestand nicht mehr aus Lehm, sondern aus Ziegeln und Mörtel: eine ausgefeilte Struktur mit Wachtürmen und Befestigungen, die sich durch die Berge nördlich von Peking schlängelt. Vergrößern
    Die "neue" Mauer, welche die Kaiser der Ming-Dynastie errichteten, bestand nicht mehr aus Lehm, sondern aus Ziegeln und Mörtel: eine ausgefeilte Struktur mit Wachtürmen und Befestigungen, die sich durch die Berge nördlich von Peking schlängelt.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Solche High-Tech-Drohnen werden für die Luftbildvermessung und die Anfertigung von 3D-Modellen eingesetzt. Der Rotor sorgt dafür, dass die Drohne mit ihren Kameras stabil in der Luft liegt. Vergrößern
    Solche High-Tech-Drohnen werden für die Luftbildvermessung und die Anfertigung von 3D-Modellen eingesetzt. Der Rotor sorgt dafür, dass die Drohne mit ihren Kameras stabil in der Luft liegt.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Militärhistoriker Mike Loades mit dem Nachbau einer gestampften Erdmauer, deren Prinzip ebenso simpel wie raffiniert ist. Vergrößern
    Militärhistoriker Mike Loades mit dem Nachbau einer gestampften Erdmauer, deren Prinzip ebenso simpel wie raffiniert ist.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Um den Einfällen im Norden ein Ende zu bereiten, befahl Kaiser Qin Shi Huangdi den Bau einer neuen Verteidigungslinie. Ältere Anlagen wurden erweitert - so entstand die Chinesische Mauer. Vergrößern
    Um den Einfällen im Norden ein Ende zu bereiten, befahl Kaiser Qin Shi Huangdi den Bau einer neuen Verteidigungslinie. Ältere Anlagen wurden erweitert - so entstand die Chinesische Mauer.
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Dokumentation
Der Welt größtes Bauwerk: Chinas Große Mauer

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 16/06 bis 24/06
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsdatum
2014
arte
Sa., 16.06.
14:00 - 14:55


Ein noch nie dagewesenes Verteidigungssystem, entworfen vor mehr als 2.000 Jahren, um jedem Angriff standzuhalten: die Chinesische Mauer. Die Regierung hat eine definitive Vermessung in Auftrag gegeben, um jeden Abschnitt der Mauer zu erfassen, gleich, aus welcher Epoche er stammt oder an welchem Ort er errichtet wurde. Die Dokumentation begleitet unterschiedliche Forscherteams, die sich mit dem Bauwerk befassen. Unter anderem in die Wüste Gobi, wo Archäologen Mauerteile aus Lehm und getrocknetem Schilf untersuchen. Hightech-Drohnen überfliegen die Mauer, um deren Verlauf per Luftbildvermessung aufzuzeichnen. Auf dieser Grundlage werden 3D-Modelle erstellt, die wertvolle Informationen für die Instandhaltung der Mauer liefern. Rechnet man alle Abschnitte zusammen, kommt man auf die eindrucksvolle Länge von insgesamt 21.000 Kilometern. Und würde man alle Mauerteile aus den verschiedenen Epochen aneinanderreihen, hätte das Bauwerk eine Länge, die vom Nord - bis zum Südpol reicht. Übermenschliche Kräfte waren nötig, um diese gigantische Umfriedung zu errichten, die China vor den Feinden aus dem Norden beschützen sollte. ARTE zeigt, wie die Mauer von den verschiedenen Dynastien ausgebaut und vor 400 Jahren während der Ming-Dynastie vollendet wurde. Die "neue" Mauer, welche die Kaiser der Ming-Dynastie errichteten, bestand nicht mehr aus Lehm, sondern aus Ziegeln und Mörtel - und diese Bauweise prägt auch das Bild, das wir heute von ihr haben: eine ausgefeilte Struktur mit Wachtürmen und Befestigungen, die sich durch die Berge nördlich von Peking schlängelt. Die Dokumentation lässt unter anderem Guohua Xu zu Wort kommen, der im Auftrag der Regierung die Restaurierung eines Abschnitts der Ming-Mauer leitet. Er stammt aus einer Familie von Maurern, die seit 25 Generationen an der Chinesischen Mauer mitgebaut haben. Die Ziegelsteine für seine Restaurierungen stellt er mit traditionellen Techniken und in einem historischen Brennofen her, und auch sein Mörtel ist dem originalen Gemisch sehr nahe. Dessen Zusammensetzung wurde von Chemikern der Zhejiang-Universität analysiert, die herausfanden, dass er ein sagenhaftes Bindemittel enthält, die der Mauer ihre besondere Festigkeit verleiht. Nach dem Zweiten Weltkrieg schottete sich das kommunistische China von der Welt ab. Die Große Mauer wurde zum Sinnbild der Isolation. Ab den 70er Jahren begann China, sich dem Westen schrittweise wieder zu öffnen. Die Große Mauer wurde erneut zum Wahrzeichen für Chinas Stärke und Innovationskraft.


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