Schon seit Ewigkeiten freut sich der kleine wissbegierige und aufgeweckte Bram auf seinen ersten Schultag. Endlich lernen, endlich alles wissen, endlich alles fragen dürfen. Doch gleich zu Beginn trifft Bram auf den grummeligen Lehrer Vis, dem es gar nicht passt, dass Bram nicht ruhig auf seinem Stuhl sitzt, unaufmerksam ist und seine Hausaufgaben nicht in demselben Tempo wie die anderen Kinder erledigt. Aber Bram ist nun mal anders. Von Anfang an macht der Film klar, dass Bram ein ganz außergewöhnlicher Junge ist. Doch obwohl das Problem des ADHS hier sehr wohl angesprochen wird, ist es doch nicht der Fokus der bezaubernden Geschichte. Es ist Brams Welt und seine kindliche Sicht darauf, in die der niederländische Kinderfilm auf unheimlich kreative und kindgerechte Weise eintaucht. Jede Fantasie, die Bram äußert, verwandelt sich sofort in ein filmisches Bild.