Der lange Abschied von der Kohle

  • - Bergmann Matthias Emke auf Zeche Victoria. Vergrößern
    - Bergmann Matthias Emke auf Zeche Victoria.
    Fotoquelle: WDR/Werner Kubny Filmproduktion/Bastian Barenbrock
  • Autor Werner Kubny (l) mit seinem Team während der Dreharbeiten auf Zeche Auguste Victoria, unter Tage. Vergrößern
    Autor Werner Kubny (l) mit seinem Team während der Dreharbeiten auf Zeche Auguste Victoria, unter Tage.
    Fotoquelle: WDR/Werner Kubny Filmproduktion/Bastian Barenbrock
Report, Dokumentation
Der lange Abschied von der Kohle

Infos
Audiodeskription
Produktionsland
Deutschland
WDR
Sa., 03.11.
23:25 - 00:55


Das Ruhrgebiet ist in vielerlei Hinsicht "auf Kohle gebaut". Wenn im Dezember 2018 die letzten Tonnen Steinkohle gefördert und die letzten beiden Zechen geschlossen werden, dann geht viel mehr zu Ende als nur ein großes Kapitel der Industriegeschichte. Der Bergbau hat über viele Jahrzehnte die Landschaft und die Menschen geprägt, ihre Mentalität und Alltagskultur. Die unverkennbare Identität des Ruhrgebiets hat auch heute noch, nach langen, harten Jahren des Strukturwandels, viel mit Kohle zu tun. Der Filmemacher Werner Kubny schlägt in seinem Dokumentarfilm den Bogen von den 1950er Jahren, als die Kohleförderung ihren Höhepunkt erreichte, bis zum endgültigen Aus. Er erinnert an die Zeit, als der Bergbau der Motor des bundesdeutschen Wirtschaftswunders war und mit der Montanunion zur Keimzelle eines geeinten Europas wurde, an den Beginn der Zechenschließungen, die vielen Kämpfe der Bergleute um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und die Gründung der RAG, deren wesentliche Aufgabe es war und ist, die permanente Reduzierung der Standorte sozial abzufedern. Der Film begleitet Bergleute bei ihrer Arbeit unter und über Tage und beobachtet ihren persönlichen Abschied von der Kohle, von der besonderen Atmosphäre aus Kameradschaft und Solidarität, die sie alle beschwören. Er geht aber auch an die Orte, wo die Zukunft nach dem Bergbau schon längst begonnen hat, wo das Erbe der Kohle mit Nachbergbau, Industriekultur und der Neubelebung ehemaliger Zechenstandorte auch künftig das Ruhrgebiet unverwechselbar machen soll.


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