Felix Grünler ist besonders, aber nicht verrückt. Als Starkstromtechniker träumt er davon, seine Heimatstadt zu Weihnachten festlich zu illuminieren. Für sein revolutionäres Lichtkonzept kassiert er vom Bürgermeister zum wiederholten Mal eine Absage. Als ihm dann auch noch seine Freundin den Laufpass gibt und er vom plötzlichen Tod seiner Mutter überrascht wird, sind die Nerven des ansonsten in sich ruhenden Felix bereits zum Zerreißen gespannt. Als obendrein zwei Inkasso-Männer Geld für einen falsch gelieferten Toaster eintreiben wollen, endet ein kurzer Wutausbruch des sonst so stillen Felix mit einer Strafanzeige wegen Körperverletzung. Eine dankbare Fügung für seine Schwägerin Karin, die eine Intrige schmiedet, um an das Erbe ihrer Schwiegermutter zu gelangen. Mit Hilfe ihrer Golfpartner, einer Richterin und eines psychiatrischen Gutachters, gelingt es ihr, Felix als unzurechnungsfähig in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Dort verweigert sich Felix, lehnt alle Maßnahmen ab und vernachlässigt sich zusehends. Für die Ärzte bestätigt sich dadurch das Bild des labilen Patienten. Doch bei den anderen Patienten verschafft Felix seine konsequente Anti-Haltung auf die Dauer wohlwollende Anerkennung. Und auch ansonsten scheint sich das Blatt für ihn wieder zum Guten zu wenden: Seine Mitpatienten haben ihn schätzen gelernt und verschaffen ihm trickreich einen nächtlichen Ausgang mit seiner zurückgewonnenen Freundin Melanie. Sein Freund Eddy hat nach Felix' Plänen eine Beleuchtung installiert. Die Presse recherchiert und stößt auf Felix. Warum sitzt einer wie er eigentlich in der Psychiatrie?