Der rasende Roland
27.12.2025 • 20:15 - 21:15 Uhr
Fernsehfilm, Komödie
Lesermeinung
Fritz (Erlik S. Klein, li.), Alfons (Rolf Herricht).
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Fritz (Erlik S. Klein, li.), Alfons (Rolf Herricht).
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Produktionsland
DDR
Produktionsdatum
1977
Fernsehfilm, Komödie

Der rasende Roland

Im ganzen Amtsbezirk ist Lokführer Roland wegen seiner Frauengeschichten als "Streckencasanova" berüchtigt und nun hat er auch noch ein Auge auf Ulla, die Tochter des Dienstvorstehers in Kummerstadt geworfen. Die betroffenen Väter, also Alfons und sein Kollege Fritz aus Argenstein, alte Freunde und erfolgreiche Dackelzüchter, leiten im gegenseitigen Einvernehmen Maßnahmen ein, um diese Verbindung zu verhindern. Sie ändern die Dienstpläne der beiden Turteltauben, so dass diese sich nicht sehen können. Höhere Interessen stehen schließlich auf dem Spiel, wie zum Beispiel weiterer preisverdächtiger Hundenachwuchs aus der Vereinigung von Alfons' Rüden und Fritz' Dackeldame. Außerdem hatte Ullas Vorgängerin Brigitte aus Liebeskummer den Amtsbezirk gewechselt, ein herber Verlust für die Kummerstädter Handballmannschaft, den Alfons nicht noch einmal riskieren will. Doch an diesem Punkt beginnt der Neidfaktor, seine unheilvolle Wirkung zu entfalten. Wenn es Fritz gelänge, Stürmertalent Ulla über Roland nach Argenstein zu locken, könnten sich die Argensteiner Handballmädchen vom letzten Tabellenplatz nach vorn katapultieren. Edgar Kaufmanns charmante Liebeskomödie ist hervorragend besetzt mit Jürgen Zartmann als scheinbar unverbesserlicher Frauenheld, der schließlich doch noch im Hafen der Ehe landen soll und Rita Feldmann als selbstbewusste Handballstürmerin, die ihren eigenen Kopf hat. Die DDR-Schauspielstars Rolf Herricht und Erik S. Klein glänzen als trickreiche Väter, die mit List und Tücke versuchen, die sich anbahnende Liebe zu verhindern. Nicht zuletzt ist der am 12. Juni 1977 im Fernsehen der DDR erstmals ausgestrahlte Film eine Hommage an den unvergessenen Schauspieler und Sänger Manfred Krug, dessen wunderbare Jazzballade "Niemand liebt dich so wie ich" die unterhaltsamen Liebesturbulenzen musikalisch untermalt. Nur wenige Tage nach der TV-Premiere, am 20. Juni 1977, verließ Manfred Krug nach der Genehmigung seines Ausreiseantrags gemeinsam mit seiner Familie die DDR und siedelte nach West-Berlin über.

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