In dieser Folge tritt Hanne Kühner für Schleswig-Holstein an. Der Kleingarten der Künstlerin besteht aus zwei Parzellen und ist darum mit knapp 1.000 Quadratmetern recht groß. Die eine Hälfte besteht aus einem üppigen Blumengarten mit Staudenrabatten und Teich, die andere Hälfte wird als Gemüsegarten genutzt. Hier baut Hanne Kühner ihr Lieblingsgemüse an, alles biologisch-dynamisch. Ohne Strom und fließend Wasser gärtnert sie ökologisch nachhaltig und beherbergt drei heimische Bienenvölker. Der Bienenstock steht im Garten, mit seinem alten Obstbaumbestand gibt er genug Bienenfutter allemal her. Auch wenn Hanne Kühner zwei Parzellen zu einer zusammengelegt hat, hat sie beide Lauben behalten. Wenn Flora und Fauna im Winter ruhen, nutzt sie eine Laube als Atelier, die Natur als Anregung. Die zweite dient ihr im Sommer als Wohn- und Küchenhütte, in der sie ihre Erzeugnisse verarbeitet. Für Hanne Kühner reichen sich in ihrem Kleingarten Kunst und Natur symbolisch die Hand. Wenn sie nicht gerade irgendwo in Europa wandern ist, verbringt sie die meiste Zeit in ihrem Garten, in dem man auch auf ihre Kunststücke treffen kann. Für die Kandidatin gibt es kaum einen schöneren Ort als ihren Garten. Sie freut sich über Besucherinnen und Besucher, die extra durch den kleinen Levkojenweg fahren, um zu sehen, was bei ihr gerade wächst und gedeiht.