Der tausendköpfige Drache

  • Der amerikanische Präsident Barack Obama und der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas Xi Jinping Vergrößern
    Der amerikanische Präsident Barack Obama und der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas Xi Jinping
    Fotoquelle: ARTE
  • "Der tausendköpfige Drache" Vergrößern
    "Der tausendköpfige Drache"
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  • Die Dokumentation zeigt die grenzenlose Gier des Reichs der Mitte nach ausländischen Firmeninterna und die Machenschaften eines weltweiten Spionagenetzes, das einem "tausendköpfigen Drachen” ähnelt. Vergrößern
    Die Dokumentation zeigt die grenzenlose Gier des Reichs der Mitte nach ausländischen Firmeninterna und die Machenschaften eines weltweiten Spionagenetzes, das einem "tausendköpfigen Drachen” ähnelt.
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  • Tibeter demonstrieren in Paris. Vergrößern
    Tibeter demonstrieren in Paris.
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  • Der Staatsanwalt von Pennsylvania David Hickton in Verhandlungen mit Peking Vergrößern
    Der Staatsanwalt von Pennsylvania David Hickton in Verhandlungen mit Peking
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  • Demonstration gegen die Konfuzius-Institute im Oktober 2014 in Toronto Vergrößern
    Demonstration gegen die Konfuzius-Institute im Oktober 2014 in Toronto
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  • Wirtschaftsspionage, Produktpiraterie, Einflussnahme und scharfe Kontrolle der Oppositionellen im Exil: China schreckt vor nichts zurück. Vergrößern
    Wirtschaftsspionage, Produktpiraterie, Einflussnahme und scharfe Kontrolle der Oppositionellen im Exil: China schreckt vor nichts zurück.
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Report, Wirtschaft und Konsum
Der tausendköpfige Drache

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 18/12 bis 17/01
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2016
arte
Di., 18.12.
21:40 - 22:40


Wie geht die Volksrepublik China vor, um die für das eigene Land als entwicklungs- und sicherheitsrelevant erachteten Daten zu erlangen? Der Film von François Reinhardt und Franck Renaud zeigt die grenzenlose Gier des Reichs der Mitte nach ausländischen Firmeninterna und die Machenschaften eines weltweiten Spionagenetzes, das einem "tausendköpfigen Drachen" ähnelt. Ebenso wie andere Großmächte verbirgt China kaum mehr seinem Absichten: Das 2006 von der Kommunistischen Partei angekündigte Konzept "Neuland" verfolgt etwa das Ziel, ausländisches Wissen einzuführen und es durch die Hinterlegung inländischer Patente in chinesisches Eigentum umzuwandeln. Diese Art von Technologie-"Transfer" ist nicht neu und hat in den vergangenen Jahren bereits einige namhafte Industrieunternehmen wie TGV und Airbus getroffen. Das Vorgehen war den europäischen Geheimdiensten und Außenministerien durchaus bekannt, doch Europas Interesse am gigantischen chinesischen Binnenmarkt verstellt den Politikern und Diplomaten oftmals den Blick. So bemächtigen sich die Chinesen weiterhin fleißig fremden geistigen Eigentums und breiten ihr Einflussnetz aus. Auch kontrolliert Peking schärfer denn je alle Exilchinesen, die für die Vorherrschaft der Partei gefährlich werden könnten. Millionen Beamte, aber auch über eine Milliarde andere Chinesen stehen im Dienste der gigantischen Maschinerie. Teilweise stellen sie sich aus Patriotismus freiwillig zu Verfügung, teilweise bleibt ihnen gar keine Wahl. Der Investigation auf vier Kontinenten - Europa, Asien, Amerika und Australien - liegt eine zehnjährige Recherche der Autoren zugrunde.


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