Seit Urzeiten fordert der Herr des Goldes am Tag der Sonnenwende alles Gold zurück, welches das Volk mühsam übers Jahr geschürft hat. Der junge Prinz lehnt sich, als er Zeuge dieses Rituals wird, dagegen auf. Auf seinem Sterbelager ruft der alte König Johannes, seinen treuen Diener und zukünftigen Begleiter des Prinzen zu sich. Er übergibt ihm die Krone und fordert ihm das Versprechen ab, sie dem Prinzen erst dann anzuvertrauen, wenn dieser zum Manne gereift ist. Die Krone besitzt magische Kräfte. Ihr Träger vermag kommendes Unheil vorauszusehen. Wer jedoch das Geheimnis der Krone verrät, wird auf der Stelle in einen Stein verwandelt. Der treue Johannes muss dem König versprechen, den Prinzen vor der Versuchung zu bewahren, Mahalena, die Goldene Jungfrau, erlösen zu wollen. Mahalena wird vom Herrn des Goldes in seinem Höhlenreich gefangengehalten. Derjenige, dem es gelingt, sie durch seine Liebe zum Leben zu erwecken, vermag damit auch die Macht des Ungeheuers zu brechen. Im Fluss erblickt der Prinz das Ebenbild Mahalenas und verliebt sich unsterblich in sie. Gemeinsam macht er sich mit dem treuen Johannes auf den Weg Mahalena zu befreien. Auf ihrer Reise lauern den beiden allerlei gefahren auf, die sie dank der magischen k Kräfte der Krone aber überstehen. Endlich gelangen sie in das Reich des Herrn des Goldes, und der beginnt nun ein undurchsichtiges Spiel mit ihnen zu treiben. Johannes, Unheil ahnend, befragt die Krone. Eine Vision zeigt ihm, wie der Prinz, vom Glanz Mahalenas geblendet, sein Augenlicht verliert. Johannes beschwört seinen Herrn, den Anblick Mahalenas zu meiden, nur so vermag er sie zu erlösen. Das Vorhaben gelingt, der Prinz und Mahalena machen sich auf den Heimweg. Noch aber sind sie nicht in Sicherheit, denn der Herr des Goldes verfolgt sie und sucht sie zu verderben. Wieder gelingt es Johannes, durch seine Visionen alle gefahren rechtzeitig zu erahnen und abzuwehren, und damit garantiert er Mahalenas Schutz. Der Prinz dagegen vermag die Angriffe nicht zu erkennen und ist angesichts der Überlegenheit seines Dieners immer ungehaltener. Als der Prinz sieht, wie Joahnnes Mahalena küsst, will er ihn ertränken. In seiner Not bricht Johannes sein Schweigen. er erklärt dem Prinzen, dass Mahalena von einergiftigen Schlange in die Lippe gebissen worden ist, und verrät ihm darüber das geheimnis der Krone. Auf der Stelle erstarrt er daraufhin zu Stein und sinkt auf den Grund des Flusses. Nur ein großes Opfer, so lauteten die letzten Worte des Königs, kann den wieder erlösen, den der Fluch der Krone getroffen hat. Als der Prinz dies erfährt, sind er und Mahalena bereit, ihr Leben zu opfern. Sie stürzen sich an eben der Stelle in den Fluss, an der auch Johannes auf den grund gesunken war. Und wirklich gelingt es ihnen, ihren treuen Diener zu erlösen. Nun widerfährt auch ihnen die Gande, und so steigen sie schließlich gemeinsam mit Johannes aus den Fluten empor.