Der zündende Funke

  • Höfische Feste mit Lustfeuerwerken überbieten sich im 18. Jahrhundert gegenseitig an Üppigkeit und Pracht. Vergrößern
    Höfische Feste mit Lustfeuerwerken überbieten sich im 18. Jahrhundert gegenseitig an Üppigkeit und Pracht.
    Fotoquelle: ZDF/Jürgen Speh
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    Fotoquelle: ZDF
Report, Dokumentation
Der zündende Funke

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2014
ZDF
Mo., 02.07.
02:05 - 02:50
Die Geschichte des Feuerwerks


Sie schlug Krieger in die Flucht, imponierte Königen und machte die zu Helden, die sie beherrschten: die Pyrotechnik. Welches Geheimnis steckt hinter der Faszination für das Feuerwerk? "Der zündende Funke" erzählt die Geschichte des Feuerwerks mit Zeichentrickaufnahmen und Reenactments. Ein sprühendes Kapitel Kulturgeschichte, das seit Jahrhunderten fasziniert. Die Geschichte des zündenden Funkens beginnt in China, wo vor 1400 Jahren ein weiser Mönch mit Bambusrohren experimentiert und den ersten Böller der Welt erfindet. Bis heute ist die Entwicklung der Pyrotechnik bedeutend für das Militär. Und so mancher Büchsenmeister machte sich neben dem Kriegsgeschäft mit Feuerwerk einen Namen. Die Brüder Ruggieri - Pyrotechnik-Popstars ihrer Zeit - wurden zu Feuerwerkern der europäischen Königshäuser. Ihr Spektakel diente der höfischen Berichterstattung. 1749 ging ihr Feuerwerk für Georg II. im englischen Regen baden, und sogar die von Händel eigens komponierte Feuerwerksmusik konnte die Aufführung nicht mehr retten. Den Ruggieri-Brüdern hat es nicht geschadet. Ihr Name begleitet die Geschichte des Feuerwerks bis heute. Jedes Jahr wird die Burg von Carcassonne am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag, in Funken aus Farbe getaucht. Hunderttausende Besucher kommen zum größten Spektakel des Jahres in die Stadt und verfolgen am Himmel eine minutiös festgelegte Komposition der Ruggieris.


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