Deutschland radikal - Internet, Hetze, Gewalt

  • Ein Gipfel der Gewalt: Die Krawalle beim G20-Gipfel in Hamburg haben vor allem die Gewaltbereitschaft linker Extremisten demonstriert. Vergrößern
    Ein Gipfel der Gewalt: Die Krawalle beim G20-Gipfel in Hamburg haben vor allem die Gewaltbereitschaft linker Extremisten demonstriert.
    Fotoquelle: ZDF/Martin Kaeswurm
  • Das Internet ist maßgeblich zum Instrument radikaler Hetze gegen politische Gegner geworden. Grünen-Politiker Jürgen Kasek und SPD-Politiker Tom Schreiber berichten von Hass-Mails und Anfeindungen bis hin zu tätlichen Übergriffen. Vergrößern
    Das Internet ist maßgeblich zum Instrument radikaler Hetze gegen politische Gegner geworden. Grünen-Politiker Jürgen Kasek und SPD-Politiker Tom Schreiber berichten von Hass-Mails und Anfeindungen bis hin zu tätlichen Übergriffen.
    Fotoquelle: ZDF/Jens Grumpelt
  • Das Netz ist voll von rechtsextremen Angeboten. Allein 2016 verzeichnet der Jugendschutz 52 748 rechtsextreme Web-Angebote, die meisten davon auf sozialen Netzwerken. Vergrößern
    Das Netz ist voll von rechtsextremen Angeboten. Allein 2016 verzeichnet der Jugendschutz 52 748 rechtsextreme Web-Angebote, die meisten davon auf sozialen Netzwerken.
    Fotoquelle: ZDF/Michael Damm
  • Die Dokumentation gibt Einblicke in die Online-Aktivitäten der rechts- und linksextremistischen Szene in Deutschland. Vergrößern
    Die Dokumentation gibt Einblicke in die Online-Aktivitäten der rechts- und linksextremistischen Szene in Deutschland.
    Fotoquelle: ZDF/Franz Lindinger
  • Radikale im Netz sind nicht nur die Rechten. Auch Linksextreme nutzen das Netz. Ihre Kommunikation funktioniert dezentraler und läuft deswegen nicht selten unter dem Radar der Öffentlichkeit. Vergrößern
    Radikale im Netz sind nicht nur die Rechten. Auch Linksextreme nutzen das Netz. Ihre Kommunikation funktioniert dezentraler und läuft deswegen nicht selten unter dem Radar der Öffentlichkeit.
    Fotoquelle: ZDF/Martin Kaeswurm
  • Das Netz ist voll von rechtsextremen Angeboten. Allein 2016 verzeichnet der Jugendschutz 52 748 rechtsextreme Web-Angebote, die meisten davon auf sozialen Netzwerken. Vergrößern
    Das Netz ist voll von rechtsextremen Angeboten. Allein 2016 verzeichnet der Jugendschutz 52 748 rechtsextreme Web-Angebote, die meisten davon auf sozialen Netzwerken.
    Fotoquelle: ZDF/Thorsten Gronemeyer
  • Insgesamt ist die Gewaltbereitschaft politischer Extremisten aller Lager massiv gewachsen - und hat auch im Internet eine neue Dimension erreicht. Dabei spielen vor allem die sozialen Netzwerke bei der Agitation und Radikalisierung eine wichtige Rolle. Vergrößern
    Insgesamt ist die Gewaltbereitschaft politischer Extremisten aller Lager massiv gewachsen - und hat auch im Internet eine neue Dimension erreicht. Dabei spielen vor allem die sozialen Netzwerke bei der Agitation und Radikalisierung eine wichtige Rolle.
    Fotoquelle: ZDF/Martin Kaeswurm
  • Nicht immer kann der Staat die radikalen Inhalte im Netz verhindern. Viele deutschsprachige Websites werden über Anbieter im Ausland bereitgestellt. Vergrößern
    Nicht immer kann der Staat die radikalen Inhalte im Netz verhindern. Viele deutschsprachige Websites werden über Anbieter im Ausland bereitgestellt.
    Fotoquelle: ZDF/Michael Damm
  • Das Internet ist maßgeblich zum Instrument radikaler Hetze gegen  politische Gegner geworden. Grünen-Politiker Jürgen Kasek und SPD-Politiker Tom Schreiber berichten von Hass-Mails und Anfeindungen bis hin zu tätlichen Übergriffen. Vergrößern
    Das Internet ist maßgeblich zum Instrument radikaler Hetze gegen politische Gegner geworden. Grünen-Politiker Jürgen Kasek und SPD-Politiker Tom Schreiber berichten von Hass-Mails und Anfeindungen bis hin zu tätlichen Übergriffen.
    Fotoquelle: ZDF/Holger Schnitzer
Report, Gesellschaft und Soziales
Deutschland radikal - Internet, Hetze, Gewalt

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDFinfo
Sa., 03.11.
09:15 - 09:58


"Deutschland radikal - Internet, Hetze, Gewalt" gibt Einblicke in die Online-Aktivitäten der rechts- und linksextremistischen Szene in Deutschland. Der Film blickt auf die Akteure im Netz, die Inhalte sowie die Strategien der rechten und linken Netzwerke. Der Umgang mit radikalen Akteuren und Inhalten im Netz bestimmt auch die öffentliche Debatte. Die Politik fordert mehr Kontrollen. Zu Recht? Ein Gipfel der Gewalt: Die Krawalle beim G20-Gipfel in Hamburg (7. und 8. Juli 2017) haben vor allem die Gewaltbereitschaft linker Extremisten demonstriert. Doch auch die Anzahl rechtsextremistisch motivierter Gewalttaten ist laut Verfassungsschutz drastisch angestiegen. Insgesamt ist die Gewaltbereitschaft politischer Extremisten aller Lager massiv gewachsen - und hat auch im Internet eine neue Dimension erreicht. Dabei spielen vor allem die sozialen Netzwerke bei der Agitation und Radikalisierung eine wichtige Rolle. Das Netz ist voll von rechtsextremen Angeboten. Allein 2016 verzeichnet der Jugendschutz 52 748 rechtsextreme Web-Angebote, die meisten davon auf sozialen Netzwerken. Die Szene bemüht sich um ein moderates Image und positioniert sich in der "Mitte der Gesellschaft". Rechtes Gedankengut wird in Form von harmlos wirkenden Facebook-Gruppen als nationalkonservative Weltanschauung getarnt und emotionale Themen werden mit rechtspopulistischen Forderungen verknüpft. Aber Radikale im Netz - das sind nicht nur die Rechten. Auch Linksextreme nutzen das Netz. Ihre Kommunikation funktioniert dezentraler und läuft deswegen nicht selten unter dem Radar der Öffentlichkeit. Beide Lager nutzen Propaganda- und Mobilisierungsvideos, die wie zeitgenössische Musikvideos anmuten, um vor allem Jugendliche auf die Straßen zu holen. Und Facebook und Twitter bieten nicht nur die Verbreitungsmöglichkeiten, sondern ermöglichen auch eine schnelle und vor allem legale Vernetzung. Nicht immer kann der Staat die radikalen Inhalte im Netz verhindern. Viele deutschsprachige Websites werden über Anbieter im Ausland bereitgestellt. Eine gefährliche Entwicklung, die den Kampf von Rechts und Links vom Internet auf die Straße holt. Mehr noch: Das Internet ist maßgeblich zum Instrument radikaler Hetze gegen "politische Gegner" geworden. Grünen-Politiker Jürgen Kasek und SPD-Politiker Tom Schreiber berichten von Hass-Mails und Anfeindungen bis hin zu tätlichen Übergriffen.


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