Deutschland von oben 4

  • Erfurt war bereits zur Steinzeit besiedelt und auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter wurde es - durch die Lage an wichtigen Handelsstraßen - eine der vier größten Städte in Deutschland. Erfurts Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, das mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren ging. Heute ist Erfurt von der Einwohnerzahl die stabilste Stadt auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Vergrößern
    Erfurt war bereits zur Steinzeit besiedelt und auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter wurde es - durch die Lage an wichtigen Handelsstraßen - eine der vier größten Städte in Deutschland. Erfurts Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, das mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren ging. Heute ist Erfurt von der Einwohnerzahl die stabilste Stadt auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.
    Fotoquelle: ZDF/Peter Thompson
  • Erfurt war bereits zur Steinzeit besiedelt und auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter wurde es - durch die Lage an wichtigen Handelsstraßen - eine der vier größten Städte in Deutschland. Erfurts Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, das mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren ging. Heute ist Erfurt von der Einwohnerzahl die stabilste Stadt auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Und Erfurts Krämerbrücke ist die einzige "beidseitig geschlossene Brückenbebauung" nördlich der Alpen. Man erkennt die "schwebenden" Brückenhäuser am besten aus der Luft. Vergrößern
    Erfurt war bereits zur Steinzeit besiedelt und auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter wurde es - durch die Lage an wichtigen Handelsstraßen - eine der vier größten Städte in Deutschland. Erfurts Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, das mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren ging. Heute ist Erfurt von der Einwohnerzahl die stabilste Stadt auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Und Erfurts Krämerbrücke ist die einzige "beidseitig geschlossene Brückenbebauung" nördlich der Alpen. Man erkennt die "schwebenden" Brückenhäuser am besten aus der Luft.
    Fotoquelle: ZDF/Peter Thompson
  • Viele Elemente der Residenzstadt Würzburg sind heute UNESCO Weltkulturerbe. Auch wenn Kelten und Alemannen hier bereits gesiedelt haben, die Stadt wurde erst im Mittelalter groß und bedeutend. Das erste Ritterturnier auf deutschem Boden wurde 1127 in Würzburg ausgetragen. Doch es waren Bischöfe, Fürstbischöfe, Herzöge, Kronprinzen und ihre Bauwerke, die die Stadt bedeutend gemacht haben. Warum, sieht man bis heute. Vergrößern
    Viele Elemente der Residenzstadt Würzburg sind heute UNESCO Weltkulturerbe. Auch wenn Kelten und Alemannen hier bereits gesiedelt haben, die Stadt wurde erst im Mittelalter groß und bedeutend. Das erste Ritterturnier auf deutschem Boden wurde 1127 in Würzburg ausgetragen. Doch es waren Bischöfe, Fürstbischöfe, Herzöge, Kronprinzen und ihre Bauwerke, die die Stadt bedeutend gemacht haben. Warum, sieht man bis heute.
    Fotoquelle: ZDF/Peter Thompson
  • Burgen und Schlösser waren schon immer Keimzellen von Städten. Sie lagen meistens an wichtigen Handelsrouten, die Burg- und Schlossherren lebten von Zöllen und Luxusgütern. Wir zeigen die schönsten Prachtbauten Deutschlands - so wie Burg Heldrungen. Genau wie die schönsten Stadtkerne der alten Bürgerstädte: die Marktplätze mit den benachbarten Kirchtürmen. Vergrößern
    Burgen und Schlösser waren schon immer Keimzellen von Städten. Sie lagen meistens an wichtigen Handelsrouten, die Burg- und Schlossherren lebten von Zöllen und Luxusgütern. Wir zeigen die schönsten Prachtbauten Deutschlands - so wie Burg Heldrungen. Genau wie die schönsten Stadtkerne der alten Bürgerstädte: die Marktplätze mit den benachbarten Kirchtürmen.
    Fotoquelle: ZDF/Peter Thompson
  • Burgen und Schlösser waren schon immer Keimzellen von Städten. Sie lagen meistens an wichtigen Handelsrouten, die Burg- und Schlossherren lebten von Zöllen und Luxusgütern. Wir zeigen die schönsten Prachtbauten Deutschlands in einer Sequenz. Genau wie die schönsten Stadtkerne der alten Bürgerstädte - wie hier in Coburg. Vergrößern
    Burgen und Schlösser waren schon immer Keimzellen von Städten. Sie lagen meistens an wichtigen Handelsrouten, die Burg- und Schlossherren lebten von Zöllen und Luxusgütern. Wir zeigen die schönsten Prachtbauten Deutschlands in einer Sequenz. Genau wie die schönsten Stadtkerne der alten Bürgerstädte - wie hier in Coburg.
    Fotoquelle: ZDF/Peter Thompson
  • Dinkelsbühl war im Mittelalter eine große und reiche Stadt. Doch den Anschluss an die Moderne hat es nie geschafft. Der letzte Neubau im Ortskern ist aus dem 15. Jahrhundert. Irgendwann danach blieb Dinkelsbühl in einer Zeitschleife stecken. Der Grund: Die Eisenbahn führte lange an Dinkelsbühl vorbei - und als sie dann endlich kam, war es eine Bummelbahn. Dinkelsbühl war für immer abgehängt. Den Anschluss an die Moderne hat es nie geschafft. Deswegen sieht der Ort bis heute aus wie eine Bilderbuchstadt aus dem Mittelalter. Vergrößern
    Dinkelsbühl war im Mittelalter eine große und reiche Stadt. Doch den Anschluss an die Moderne hat es nie geschafft. Der letzte Neubau im Ortskern ist aus dem 15. Jahrhundert. Irgendwann danach blieb Dinkelsbühl in einer Zeitschleife stecken. Der Grund: Die Eisenbahn führte lange an Dinkelsbühl vorbei - und als sie dann endlich kam, war es eine Bummelbahn. Dinkelsbühl war für immer abgehängt. Den Anschluss an die Moderne hat es nie geschafft. Deswegen sieht der Ort bis heute aus wie eine Bilderbuchstadt aus dem Mittelalter.
    Fotoquelle: ZDF/Peter Thompson
  • Aus der Luft betrachtet sind unsere Städte von besonderer Magie, wenn sie im weihnachtlichen Lichtermeer erstrahlen. Wir haben mehrere Weihnachtsmärkte des Landes von oben besucht - wie diesen in Celle. Vergrößern
    Aus der Luft betrachtet sind unsere Städte von besonderer Magie, wenn sie im weihnachtlichen Lichtermeer erstrahlen. Wir haben mehrere Weihnachtsmärkte des Landes von oben besucht - wie diesen in Celle.
    Fotoquelle: ZDF/Goggi Strauß
  • Viele Elemente der Residenzstadt Würzburg sind heute UNESCO Weltkulturerbe. Auch wenn Kelten und Alemannen hier bereits gesiedelt haben, die Stadt wurde erst im Mittelalter groß und bedeutend. Das erste Ritterturnier auf deutschem Boden wurde 1127 in Würzburg ausgetragen. Doch es waren Bischöfe, Fürstbischöfe, Herzöge, Kronprinzen und ihre Bauwerke, die die Stadt bedeutend gemacht haben. Warum, sieht man bis heute. Vergrößern
    Viele Elemente der Residenzstadt Würzburg sind heute UNESCO Weltkulturerbe. Auch wenn Kelten und Alemannen hier bereits gesiedelt haben, die Stadt wurde erst im Mittelalter groß und bedeutend. Das erste Ritterturnier auf deutschem Boden wurde 1127 in Würzburg ausgetragen. Doch es waren Bischöfe, Fürstbischöfe, Herzöge, Kronprinzen und ihre Bauwerke, die die Stadt bedeutend gemacht haben. Warum, sieht man bis heute.
    Fotoquelle: ZDF/Peter Thompson
  • Erfurt war bereits zur Steinzeit besiedelt und auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter wurde es - durch die Lage an wichtigen Handelsstraßen - eine der vier größten Städte in Deutschland. Erfurts Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, das mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren ging. Heute ist Erfurt von der Einwohnerzahl die stabilste Stadt auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Und Erfurts Krämerbrücke ist die einzige "beidseitig geschlossene Brückenbebauung" nördlich der Alpen. Man erkennt die "schwebenden" Brückenhäuser am besten aus der Luft. Vergrößern
    Erfurt war bereits zur Steinzeit besiedelt und auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter wurde es - durch die Lage an wichtigen Handelsstraßen - eine der vier größten Städte in Deutschland. Erfurts Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, das mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren ging. Heute ist Erfurt von der Einwohnerzahl die stabilste Stadt auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Und Erfurts Krämerbrücke ist die einzige "beidseitig geschlossene Brückenbebauung" nördlich der Alpen. Man erkennt die "schwebenden" Brückenhäuser am besten aus der Luft.
    Fotoquelle: ZDF/Peter Thompson
  • Erfurt war bereits zur Steinzeit besiedelt und auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter wurde es - durch die Lage an wichtigen Handelsstraßen - eine der vier größten Städte in Deutschland. Erfurts Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, das mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren ging. Heute ist Erfurt von der Einwohnerzahl die stabilste Stadt auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Und Erfurts Krämerbrücke ist die einzige "beidseitig geschlossene Brückenbebauung" nördlich der Alpen. Man erkennt die "schwebenden" Brückenhäuser am besten aus der Luft. Vergrößern
    Erfurt war bereits zur Steinzeit besiedelt und auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter wurde es - durch die Lage an wichtigen Handelsstraßen - eine der vier größten Städte in Deutschland. Erfurts Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, das mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren ging. Heute ist Erfurt von der Einwohnerzahl die stabilste Stadt auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Und Erfurts Krämerbrücke ist die einzige "beidseitig geschlossene Brückenbebauung" nördlich der Alpen. Man erkennt die "schwebenden" Brückenhäuser am besten aus der Luft.
    Fotoquelle: ZDF/Peter Thompson
  • Erfurt war bereits zur Steinzeit besiedelt und auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter wurde es - durch die Lage an wichtigen Handelsstraßen - eine der vier größten Städte in Deutschland. Erfurts Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, das mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren ging. Heute ist Erfurt von der Einwohnerzahl die stabilste Stadt auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Und Erfurts Krämerbrücke ist die einzige "beidseitig geschlossene Brückenbebauung" nördlich der Alpen. Man erkennt die "schwebenden" Brückenhäuser am besten aus der Luft. Vergrößern
    Erfurt war bereits zur Steinzeit besiedelt und auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter wurde es - durch die Lage an wichtigen Handelsstraßen - eine der vier größten Städte in Deutschland. Erfurts Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, das mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren ging. Heute ist Erfurt von der Einwohnerzahl die stabilste Stadt auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Und Erfurts Krämerbrücke ist die einzige "beidseitig geschlossene Brückenbebauung" nördlich der Alpen. Man erkennt die "schwebenden" Brückenhäuser am besten aus der Luft.
    Fotoquelle: ZDF/Peter Thompson
  • Erfurt war bereits zur Steinzeit besiedelt und auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter wurde es - durch die Lage an wichtigen Handelsstraßen - eine der vier größten Städte in Deutschland. Erfurts Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, das mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren ging. Heute ist Erfurt von der Einwohnerzahl die stabilste Stadt auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Und Erfurts Krämerbrücke ist die einzige "beidseitig geschlossene Brückenbebauung" nördlich der Alpen. Man erkennt die "schwebenden" Brückenhäuser am besten aus der Luft. Vergrößern
    Erfurt war bereits zur Steinzeit besiedelt und auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter wurde es - durch die Lage an wichtigen Handelsstraßen - eine der vier größten Städte in Deutschland. Erfurts Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, das mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren ging. Heute ist Erfurt von der Einwohnerzahl die stabilste Stadt auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Und Erfurts Krämerbrücke ist die einzige "beidseitig geschlossene Brückenbebauung" nördlich der Alpen. Man erkennt die "schwebenden" Brückenhäuser am besten aus der Luft.
    Fotoquelle: ZDF/Peter Thompson
  • Dies sind die realen GPS-Spuren aller Flugzeuge, die an einem Tag im Herbst 2014 über uns in der Luft. Bereits am frühen Morgen herrscht dichter Flugverkehr über Deutschland - mehr als irgendwo sonst in Europa. Wie Magneten ziehen die hell erleuchten, großen Städte die Flieger an. 5.200 Starts und Landungen sind es jeden Tag - Privatflieger nicht mitgezählt. Die Knotenpunkte des Luftverkehrs sind dieselben wie am Boden - die Metropolen. Allen voran Frankfurt mit 1.300 Starts und Landungen pro Tag. Vergrößern
    Dies sind die realen GPS-Spuren aller Flugzeuge, die an einem Tag im Herbst 2014 über uns in der Luft. Bereits am frühen Morgen herrscht dichter Flugverkehr über Deutschland - mehr als irgendwo sonst in Europa. Wie Magneten ziehen die hell erleuchten, großen Städte die Flieger an. 5.200 Starts und Landungen sind es jeden Tag - Privatflieger nicht mitgezählt. Die Knotenpunkte des Luftverkehrs sind dieselben wie am Boden - die Metropolen. Allen voran Frankfurt mit 1.300 Starts und Landungen pro Tag.
    Fotoquelle: ZDF/422
  • Dinkelsbühl war im Mittelalter eine große und reiche Stadt. Doch den Anschluss an die Moderne hat es nie geschafft. Der letzte Neubau im Ortskern ist aus dem 15. Jahrhundert. Irgendwann danach blieb Dinkelsbühl in einer Zeitschleife stecken. Der Grund: Die Eisenbahn führte lange an Dinkelsbühl vorbei - und als sie dann endlich kam, war es eine Bummelbahn. Dinkelsbühl war für immer abgehängt. Den Anschluss an die Moderne hat es nie geschafft. Deswegen sieht der Ort bis heute aus wie eine Bilderbuchstadt aus dem Mittelalter. Vergrößern
    Dinkelsbühl war im Mittelalter eine große und reiche Stadt. Doch den Anschluss an die Moderne hat es nie geschafft. Der letzte Neubau im Ortskern ist aus dem 15. Jahrhundert. Irgendwann danach blieb Dinkelsbühl in einer Zeitschleife stecken. Der Grund: Die Eisenbahn führte lange an Dinkelsbühl vorbei - und als sie dann endlich kam, war es eine Bummelbahn. Dinkelsbühl war für immer abgehängt. Den Anschluss an die Moderne hat es nie geschafft. Deswegen sieht der Ort bis heute aus wie eine Bilderbuchstadt aus dem Mittelalter.
    Fotoquelle: ZDF/Peter Thompson
  • Ostersamstag 2015: An diesem Tag spielte der BVB gegen den FC Bayern. Tausende machten sich deswegen in ganz Deutschland und aus anderen Teilen der Welt auf den Weg, um rechtzeitig in Dortmund zu sein. Die rote Linie steht für die Anhänger des FC Bayern, die gelbe für die Borussia Dortmund Fans. Der Ansturm auf den Fußball-Tempel brachte Dortmunds Straßen und Schienen zum Glühen. 80.667 Plätze wurden in wenigen Stunden gefüllt. Über die B54 strömten Tausende von Autofahrern auf die Stadion-Parkplätze. Auf die Strobelallee durften nur Fußgänger und Einsatzfahrzeuge. Die größte Stehplatz-Tribüne Europas - die "Süd" - füllte sich mit 24.454 Fans. Bis zu 1000 Ordner waren im Einsatz. 103 Drehkreuze regelten den Zugang ins Stadion. Vergrößern
    Ostersamstag 2015: An diesem Tag spielte der BVB gegen den FC Bayern. Tausende machten sich deswegen in ganz Deutschland und aus anderen Teilen der Welt auf den Weg, um rechtzeitig in Dortmund zu sein. Die rote Linie steht für die Anhänger des FC Bayern, die gelbe für die Borussia Dortmund Fans. Der Ansturm auf den Fußball-Tempel brachte Dortmunds Straßen und Schienen zum Glühen. 80.667 Plätze wurden in wenigen Stunden gefüllt. Über die B54 strömten Tausende von Autofahrern auf die Stadion-Parkplätze. Auf die Strobelallee durften nur Fußgänger und Einsatzfahrzeuge. Die größte Stehplatz-Tribüne Europas - die "Süd" - füllte sich mit 24.454 Fans. Bis zu 1000 Ordner waren im Einsatz. 103 Drehkreuze regelten den Zugang ins Stadion.
    Fotoquelle: ZDF/Colourfield/422, David C
Natur+Reisen, Landschaftsbild
Deutschland von oben 4

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
3sat
Mo., 10.06.
15:15 - 16:00
Folge 1, Stadt


Lebten unsere Vorfahren bereits an heute dicht besiedelten Orten, und haben Handelswege von früher noch Bedeutung? Aus der Luft lassen sich die Spuren der Vergangenheit mit denen der Gegenwart verknüpfen, sodass sich manche Stadtgeschichte neu erzählen lässt. Viele unserer Metropolen waren bereits vor Hunderten von Jahren Orte, an denen man sich gerne niederließ. Eine der ältesten Städte und gleichzeitig die größte und wichtigste Stadt, die Römer auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands gegründet haben, ist Trier. Per Animation erweckt der Film die Vergangenheit zum Leben und zeigt, was vom römischen Trier erhalten blieb - und warum. Auch Erfurt kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken. Bereits in der Steinzeit brannten hier die ersten Lagerfeuer, auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter war Erfurt die viertgrößte Stadt in Deutschland, nur von Köln, Nürnberg und Magdeburg übertroffen. Ihr Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, doch mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren die Erfurter ihre Sonderstellung. Der Film zeigt die Wachstumsstufen und Handelsverbindungen als CGI-Animation. Bis heute ist Erfurts Krämerbrücke die einzige "beidseitig geschlossene Brückenbebauung" nördlich der Alpen. Am besten erkennt man die "schwebenden" Brückenhäuser aus der Luft. Nicht nur den Römern und dem regen Handel des Mittelalters haben wir unsere heutigen Städte zu verdanken, vor allem Dampfmaschinen und Bahnhöfe ließen winzige Ortschaften zu einflussreichen Großstädten wachsen. Aber auch der umgekehrte Fall existiert: Das mittelalterliche Dinkelsbühl ist in einer Zeitschleife hängen geblieben, da die Eisenbahn lange Zeit an der einst einflussreichen Stadt vorbeiführte. Der Film animiert das erstaunliche Wachstum des deutschen Bahnnetzes, begleitet Laser-Messflüge der Deutschen Bahn über Köln und Düsseldorf und schaut in Thüringen dabei zu, wie neue ICE-Trassen für Hochgeschwindigkeitszüge gebaut werden - direkt neben den bis zu 90 Metern hohen Masten der neuen Hochspannungs-Stromleitungen. Die Zugseile der umstrittenen neuen Leitungen werden per Helikopter verlegt. Ein Netzwerk unsichtbarer Verbindungen zwischen zwei großen Städten sind die Reiserouten der Fußballfans, die zum Spiel Borussia Dortmund gegen Bayern München anreisen.


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