Deutschland von unten

  • Sanierungsarbeiten im Alten Elbtunnel in Hamburg. Vergrößern
    Sanierungsarbeiten im Alten Elbtunnel in Hamburg.
    Fotoquelle: ZDF/Tobias Kaufmann
  • Kumpel bei der Arbeit auf Prosper-Haniel, einer der letzten beiden Zechen des Ruhrgebietes. Vergrößern
    Kumpel bei der Arbeit auf Prosper-Haniel, einer der letzten beiden Zechen des Ruhrgebietes.
    Fotoquelle: ZDF/Tobias Kaufmann
  • Sanierungsarbeiten im Alten Elbtunnel in Hamburg. Vergrößern
    Sanierungsarbeiten im Alten Elbtunnel in Hamburg.
    Fotoquelle: ZDF/Tobias Kaufmann
  • Mischhallle in der Zeche Prosper-Haniel. Hier werden die unterschiedlichen Kohlesorten zu einer einheitlichen Mischung zusammengeführt. Vergrößern
    Mischhallle in der Zeche Prosper-Haniel. Hier werden die unterschiedlichen Kohlesorten zu einer einheitlichen Mischung zusammengeführt.
    Fotoquelle: ZDF/Tobias Kaufmann
  • Prosper-Haniel ist eine der beiden letzten aktiven Zechen des Ruhrgebietes. Vergrößern
    Prosper-Haniel ist eine der beiden letzten aktiven Zechen des Ruhrgebietes.
    Fotoquelle: ZDF/Tobias Kaufmann
  • In der Schellenberger Eishöhle im Berchtesgadener Land herrschen auch im Sommer konstante Minusgrade. Vergrößern
    In der Schellenberger Eishöhle im Berchtesgadener Land herrschen auch im Sommer konstante Minusgrade.
    Fotoquelle: ZDF/Tobias Kaufmann
  • Die Schellenberger Eishöhle im Berchtesgadener Land kann über gesicherte Strecken begangen werden. Vergrößern
    Die Schellenberger Eishöhle im Berchtesgadener Land kann über gesicherte Strecken begangen werden.
    Fotoquelle: ZDF/Tobias Kaufmann
  • Die Wände der Schellenberger Eishöhle im Berchtesgadener Land gleichen einem Naturgefrierschrank. Vergrößern
    Die Wände der Schellenberger Eishöhle im Berchtesgadener Land gleichen einem Naturgefrierschrank.
    Fotoquelle: ZDF/Tobias Kaufmann
  • Der Entrauchungstunnel des Neuen Elbtunnels in Hamburg. Im Falle eines Brandes können schädliche Gase hier abgeleitet werden. Vergrößern
    Der Entrauchungstunnel des Neuen Elbtunnels in Hamburg. Im Falle eines Brandes können schädliche Gase hier abgeleitet werden.
    Fotoquelle: ZDF/Tobias Kaufmann
  • Die Regenrückhaltebecken von München können bei Starkregen bis zu 700 000 Kubikmeter Wasser aufnehmen. Vergrößern
    Die Regenrückhaltebecken von München können bei Starkregen bis zu 700 000 Kubikmeter Wasser aufnehmen.
    Fotoquelle: ZDF/Tobias Kaufmann
  • Gigantische unterirdische Zisternen sichern München bei Starkregen vor Überschwemmungen. Vergrößern
    Gigantische unterirdische Zisternen sichern München bei Starkregen vor Überschwemmungen.
    Fotoquelle: ZDF/Tobias Kaufmann
Natur+Reisen, Landschaftsbild
Deutschland von unten

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2014
ZDFneo
Sa., 16.06.
08:25 - 09:10
Stadt


"Deutschland von unten" zeigt die geheimnisvolle Parallelwelt unter unseren Füßen. Faszinierende, oft unwirkliche Bilder aus Deutschlands Unterwelten. Die Folge "Stadt" taucht ab in die Röhren des Elbtunnels von Hamburg, begleitet die Kumpels der letzten Kohlezechen des Ruhrgebietes und folgt dem Wasser in die gigantischen Zisternen, die im Untergrund von München als Puffer gegen Starkregenfälle eingerichtet sind. Ohne die Bauwerke unter der Erde könnten unsere Städte keinen Tag funktionieren. So sehr sind wir von den Lebens- und Überlebensadern in der Tiefe abhängig, dass wir keine althergebrachten Straßenverläufe mehr ändern könnten, ohne Unsummen für den Umbau auch unter der Erde ausgeben zu müssen. Der Potsdamer Platz war bis zum Zweiten Weltkrieg der größte Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Mit der Teilung Berlins wurden die Gebäude des ganzen Viertels dem Erdboden gleichgemacht. Der Untergrund aber, mit den Bahnhöfen und Tunneln von U- und S-Bahn, mit Abwasser- und Frischwasserkanälen, Gasrohren, Strom- und Telefonleitungen, war durch die Mauer über der Erde kaum zu unterbrechen. Im Ruhrgebiet werden seit mehr als 150 Jahren immer gigantischere Strecken unter der Erde gebaut. Das schwarze Gold - die Kohle - war der Treibstoff der Industrialisierung und des aufkommenden Wohlstands. Wegen der gut bezahlten Arbeit in der Tiefe zogen Hunderttausende an die Ruhr. Auf Prosper-Haniel in Bottrop, einer der beiden letzten Zechen des Ruhrpotts, ist noch längst nicht "Schicht". Bald wird hier die Kohleförderung von einer neuen Sohle begonnen, der bisher tiefsten Etage des Kohleabbaus im Pott: beinahe 1200 Meter unter der Oberfläche gelegen. Um so etwas zu ermöglichen, bedarf es einer ausgefeilten Infrastruktur. Allein unter der Zeche Prosper-Haniel liegen fast 150 Kilometer Gruben-"Strecke", eine Tunnelwelt mit unterirdischen Zügen, Schwebebahnen, Bahnhöfen und endlosen Förderbändern - und jeder Menge Kohle.
Die Macher der "Terra X"-Erfolgsreihe "Deutschland von oben" wechseln die Perspektive. "Deutschland von unten" zeigt die geheimnisvolle Parallelwelt unter unseren Füßen. Faszinierende Bilder aus Deutschlands Unterwelten, zu denen die allermeisten Zuschauer nie vordringen könnten: Die Folge "Stadt" taucht ab in die Röhren des alten Elbtunnels von Hamburg, den nur wenige Meter schützendes Erdreich vom Flussbett der Elbe trennen. Sie begleitet die Kumpel der letzten Kohlezechen des Ruhrgebietes, deren Arbeitsweg einen Kilometer senkrecht in die Tiefe führt, und folgt dem Wasser in die gigantischen Zisternen, die im Untergrund von München als Puffer gegen Starkregenfälle eingerichtet worden sind. Ohne die Bauwerke unter der Erde könnten unsere Städte keinen Tag lang funktionieren. So sehr sind wir von den Lebens- und Überlebensadern in der Tiefe abhängig, dass wir keine althergebrachten Straßenverläufe mehr ändern könnten, ohne Unsummen für den Umbau auch unter der Erde ausgeben zu müssen. Der Potsdamer Platz war bis zum Zweiten Weltkrieg der größte Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Mit der Teilung Berlins wurden die Gebäude des ganzen Viertels dem Erdboden gleichgemacht. Der Untergrund aber, mit den Bahnhöfen und Tunneln von U- und S-Bahn, mit Abwasser- und Frischwasserkanälen, Gasrohren, Strom- und Telefonleitungen, war durch die Mauer über der Erde kaum zu unterbrechen. Im Ruhrgebiet werden seit mehr als 150 Jahren immer gigantischere Strecken unter der Erde gebaut. Das schwarze Gold, die Kohle, war der Treibstoff der Industrialisierung und des aufkommenden Wohlstands. Wegen der gut bezahlten Arbeit in der Tiefe zogen Hunderttausende an die Ruhr. Auf Prosper-Haniel in Bottrop, einer der beiden letzten Zechen des Ruhrpotts, ist noch längst nicht "Schicht". Bald wird hier die Kohleförderung von einer neuen Sohle begonnen, der bisher tiefsten Etage des Kohleabbaus im Pott: beinahe 1200 Meter unter der Oberfläche gelegen. Um so etwas zu ermöglichen, bedarf es einer ausgefeilten Infrastruktur. Allein unter der Zeche Prosper-Haniel liegen fast 150 Kilometer Gruben-"Strecke", eine Tunnelwelt mit unterirdischen Zügen, Schwebebahnen, Bahnhöfen und endlosen Förderbändern - und jeder Menge Kohle. "Deutschland von unten" begleitet den Maulwurf in sein einsames Leben unter der Grasnarbe und ein Forscherteam in die tiefe, funkelnde Schellenberger Eishöhle, in der die Eis-Wände wie in einem Natur-Gefrierschrank nicht einmal an heißen Augusttagen tauen wollen. Und deren komplizierte Luftströmung als Modell dient für die Luftbewegungen in U-Bahn-Tunneln, für die Notfallpläne im Fall von Katastrophen oder Terroranschlägen entwickelt werden müssen. Im größten Luftschutzbunker der Welt, unter der Innenstadt von Dortmund, der im Zweiten Weltkrieg bei Bombenangriffen auf die Stahlstadt Platz für 100 000 Menschen bot, scheint der Schrecken in den Betonwänden hängen geblieben zu sein. Und in Köln kann man inzwischen mitten durch die jahrhundertealten Fundamente des Kölner Doms wandeln. Nichts kann den Dom offenbar erschüttern - außer vielleicht die U-Bahn, die inzwischen für Unruhe im Untergrund sorgt.

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