Die Alpen - Italiens Berge neu entdeckt

  • Vor rund 200 Millionen Jahren waren die Dolomiten, hier die Drei Zinnen, noch Korallenriffe. Die Felslandschaft wurde 2009 ins UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Vergrößern
    Vor rund 200 Millionen Jahren waren die Dolomiten, hier die Drei Zinnen, noch Korallenriffe. Die Felslandschaft wurde 2009 ins UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Lamas stammen eigentlich aus den Anden, sind aber auch in den Alpen anzutreffen. Den Bauern garantieren sie weder Milch noch viel Wolle, dafür aber neugierige Besucher auf dem Hof. Vergrößern
    Lamas stammen eigentlich aus den Anden, sind aber auch in den Alpen anzutreffen. Den Bauern garantieren sie weder Milch noch viel Wolle, dafür aber neugierige Besucher auf dem Hof.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • In den abgeschiedenen Tälern der Dolomiten lebt man abgeschieden. Daher konnte sich hier Ladinisch erhalten, eine uralte rätoromanische Sprache, die nur noch von rund 30.000 Menschen gesprochen wird. Vergrößern
    In den abgeschiedenen Tälern der Dolomiten lebt man abgeschieden. Daher konnte sich hier Ladinisch erhalten, eine uralte rätoromanische Sprache, die nur noch von rund 30.000 Menschen gesprochen wird.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Der Gardasee liegt in einem Kessel von bis zu 2.000 Meter hohem Fels. Durch das Gestein kühlt die Luft am Gardasee in der Nacht schnell ab, wodurch gute Winde für Segler und Kitesurfer entstehen. Vergrößern
    Der Gardasee liegt in einem Kessel von bis zu 2.000 Meter hohem Fels. Durch das Gestein kühlt die Luft am Gardasee in der Nacht schnell ab, wodurch gute Winde für Segler und Kitesurfer entstehen.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
Report, Alpinismus
Die Alpen - Italiens Berge neu entdeckt

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2014
BR
Mi., 15.08.
11:15 - 12:00


In den Bergen bei Laas sind die Hänge steil und die Flächen daher so klein, dass die Landarbeit nur von Hand verrichtet werden kann. Die Bauern brauchen Hilfe, aber sie können sie selten bezahlen. Zum Glück gibt es Menschen wie Astrid Jung. Während andere ihre Ferien lieber am Strand verbringen, macht die Kölnerin drei Wochen lang Urlaub als Magd auf dem Bauernhof. Der Hochjochferner an der österreichischen Grenze ist vor allem bei Gletscherforschern beliebt. Die Glaziologin Andrea Fischer ist dort regelmäßig unterwegs, um ihn zu vermessen. Auf ihren Touren übernachtet sie in Schutzhütten oder biwakiert mitten im Eis. Marion Tartarotti hat sich als Tierärztin in Südtirol niedergelassen. Regelmäßig besucht sie die einsamen Berghöfe, um das Vieh wie Rinder, Schafe und Pferde zu behandeln. Bekannt geworden ist sie aber als Tierärztin für Lamas. Einer ihrer Kunden hält sich die Tiere aus den Anden mit flauschigem Fell als Hobby. Ganes ist ein ladinisches Wort und bedeutet so viel wie Zaubernixen. Es ist der Name einer dreiköpfigen Frauenband aus Südtirol, die in ihrer Heimatsprache Ladinisch singt. Die drei Frauen sind in dem kleinen Dorf La Val aufgewachsen und fühlen sich hier bis heute zu Hause. Weniger sanft geht es im Westen des Trentino zu, im Naturpark Adamello-Brenta. Dort ist der Naturkundler Filippo Zibordi dem kräftigen Braunbären auf der Spur, der in den Alpen fast überall ausgestorben war. Durch gezielte Wiederansiedlung und Vermehrung schafften es die Naturschützer, Bären wieder heimisch zu machen.


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