Tiefer Winter in einem russischen Dorf. Zwei einsame Alte streiten sich darum, wer die Stube fegt, die Grütze kocht und den Ofen heizt. Die Großmutter zieht bei dem Streit den Kürzeren und muss deshalb zum Holz holen in den Wald gehen. Da erscheint ihr eine der im Reigen singenden Eisfeen. Hocherfreut über das schöne Mädchen nimmt sie es mit nach Hause und stellt es dem Großvater als Enkelin vor. Ljuba lernt mit Neugier alle Dinge der Menschen und sie verliebt sich in den jungen Töpfer Gridja. Als der Fürst ins Dorf kommt, um sich eine Braut auszusuchen, fällt seine Wahl ausgerechnet auf Ljuba. Vergebens versucht Gridja sie durch eine Entführung zu retten. Die Männer des Fürsten bringen Ljuba auf das Schloss. Ljuba ist über die vermeintliche Treulosigkeit ihres Gridjas verzweifelt, und so will sie in die Kälte zurückkehren und verwandelt sich wieder in eine Eisfee. Alle Menschen in ihrer Umgebung erfrieren. Als sie zu ihren Großeltern kommt, stellt sich ihr der Töpfer entgegen und löst durch die Wärme seiner Berührung alles Eis von ihr. So beginnen die Menschen wieder zu leben, und auch das junge Paar hat glücklich zueinander gefunden.