Ein Doku-Rückblick auf die hochdramatischen Tage im Herbst 1989, als mehr als 25.000 DDR-Bürger ein Schlupfloch in die Freiheit entdeckt hatten: Die ARD rollte die Ereignisse auf dem Botschaftsgelände noch einmal auf.

Es waren chaotische Zustände in beklemmender Enge – und doch ein Ort, an dem Weltgeschichte geschrieben wurde: Auf dem Botschaftsgelände in einem historischen Stadtpalastin Prag hatten sich in den dramatischen Herbstwochen 1989 anfänglich täglich zwischen 500 und 1.000 Flüchtende, später insgesamt mehr als 25.000 DDR-Bürger eingefunden. Sie alle trieb der Wunsch nach Freiheit und nach einer Ausreise in den Westen an. Die ARD-Spätabend-Dokumentation "Die Helden von Prag" erzählt von mutigen Kurzentschlossenen, die alles in ihrer angestammten Heimat zurückließen, aber auch von zupackenden Helfern auf tschechischer wie deutscher Seite sowie natürlich vom ehemaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher, der letztlich die erlösenden Worte verkündete: "Wir sind heute zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise ..." – Die letzten Worte gingen unter im Jubel der Menschen. "... möglich geworden ist" lauteten sie.


Quelle: teleschau – der Mediendienst