München, 1897: Der junge Karl Valentin Fey möchte zu gerne wissen, wie es um seine Zukunft bestellt ist, und befragt auf dem Jahrmarkt eine Wahrsagerin. Die Hellseherin prophezeit ihm eine glänzende Karriere als Komiker. Karls Vater besteht jedoch darauf, dass der Junge beim Schreiner Hallhuber in die Lehre geht. Als sein Vater von einem Kommerzienrat unter Druck gesetzt wird, der einen fälligen Kredit von 2.000 Mark zurückgezahlt haben will, spielt Karl dem Wucherer einen derben Streich, der die finanzielle Situation der Familie jedoch nicht verbessert. Und so werden zwei für den Betrieb des Vaters wichtige Zugpferde gepfändet. Karl nimmt nebenher eine Stelle als Trompeter in einem Blasorchester an, doch mit den paar Mark, die er auf diese Weise verdient, hilft er dem Vater auch nicht weiter. Die Rettung kommt durch den Apotheker, der per Aushang demjenigen 600 Mark verspricht, dem die Einnahme von "Dr. Hartungs Mund - und Zahnwasser" Heilung gegen Mundgeruch verschafft. Durch den ordentlichen Verzehr mehrerer Knoblauchzehen verdient Karl sich so eine Stange Geld und verhilft dem Vater mit einem Trick dazu, seine Pferde zurückzubekommen.