Die Kinder von Lügde - Alle haben weggesehen
Info, Gesellschaft + Soziales • 24.11.2022 • 02:55 - 03:40
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Originaltitel
Die Kinder von Lügde - Alle haben weggesehen
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2022
Info, Gesellschaft + Soziales

Die Kinder von Lügde - Alle haben weggesehen

Mutmaßlich zwei Haupttäter verübten auf einem Campingplatz in Lügde im Weserbergland über 20 Jahre lang ungestört sexuelle Verbrechen an mindestens 35 Kindern. Wieso sah niemand hin? Beim Prozess kommen weitere Details aus dem Leben von Andreas V. ans Licht. Welches Versagen jenseits von Behörden und Strafverfolgung hat zu den Taten geführt? Und was bedeutet es, wenn die eigene Kindheit von sexualisierter Gewalt geprägt ist? 5. September 2019. Das Landgericht Detmold fällt das Urteil für Andreas V. und seinen Mittäter Mario S.: 13 und zwölf Jahre Gefängnis mit anschließender Sicherungsverwahrung für die Männer, die über viele Jahre systematisch 32 Kinder missbraucht haben. 400 Taten sind amtsbekannt, vermutlich waren es weit mehr. Für die Richterin stellt sich eine weitere Frage, die sie an die Beobachter im Saal richtet: "Warum konnten diese Taten inmitten unserer Gesellschaft so lange unentdeckt bleiben?" 41 Kinder wurden nachweislich zu Opfern, die jüngsten vier und fünf Jahre alt - so klein, dass sie das Geschehen gar nicht einordnen konnten. Nachts träumen manche Kinder von Killer-Clowns. Sie haben Schwierigkeiten, Gut und Böse voneinander zu unterscheiden. Ihre Leistungen in der Schule sacken ab. Am meisten Angst haben sie aber davor, dass die Täter aus dem Gefängnis ausbrechen und ihren Familien etwas antun könnten. Die Doku-Serie "Die Kinder von Lügde - Alle haben weggesehen" versucht, in vier Folgen herauszufinden, wie es möglich war, dass so viele Menschen weggesehen haben: auf dem Campingplatz, im Ort, bei den Jugendämtern, bei der Polizei.

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