Als Lauren Greenfield 2007 beginnt, mit dem US-amerikanischen Milliardärsehepaar David und Jackie Siegel zu drehen, boomt "Westgate Resorts", Siegels "Time-share"-Geschäft. Die Familie lebt ihren amerikanischen Traum in einer 8.000 Quadratmeter-Villa mit sieben Kindern, weißen Hunden und unzähligen dienstbaren Geistern. Sie haben keine Probleme, ihre Lust am Luxus zu demonstrieren, über ihre Herkunft zu reden - er stammt aus kleinen Verhältnissen, sie ist eine ehemalige Schönheitskönigin -, ihr Altersunterschied (30 Jahre) ist kein Tabu, Viagra auch nicht. Das Leben ist Konsum und Genuss, das Leben ist schön. Und all das braucht Raum. Mehr Raum. Eine Mischung aus Palasthotel und Versailles wächst aus dem Boden Floridas - mit 27.500 Quadratmetern Amerikas größtes Einfamilienhaus. "Nein, das wird nicht mein Zimmer, das wird die Toilette", erklärt Jackie bei einer Rohbaubesichtigung. Dann bricht jedoch 2008 die Finanzkrise über die Familie herein. Die Immobilienblase platzt und dem Luftschloss droht die Zwangsversteigerung. Aber die Familie gibt nicht auf, insbesondere Jackies Optimismus ist unverwüstlich. Der Film entführt in die Welt der Reichen und Schönen und auch an die Grenzen des Fassbaren.