Die Kriminalisten

  • Im Labor werden Fingerabdrücke sichtbar gemacht und Spuren bearbeitet. Vergrößern
    Im Labor werden Fingerabdrücke sichtbar gemacht und Spuren bearbeitet.
    Fotoquelle: ZDF/Jennifer Gunia
  • Peter W. nimmt einen Tatort auf. Dazu gehört eine genaue Beschreibung der Umgebung. Vergrößern
    Peter W. nimmt einen Tatort auf. Dazu gehört eine genaue Beschreibung der Umgebung.
    Fotoquelle: ZDF/Jennifer Gunia
  • Peter W. ist seit über 20 Jahren bei der "K-Wache". Er leitet eine Dienstgruppe. Vergrößern
    Peter W. ist seit über 20 Jahren bei der "K-Wache". Er leitet eine Dienstgruppe.
    Fotoquelle: ZDF/Jennifer Gunia
  • Zur objektiven Tatortaufnahme gehört eine Dokumentation per Foto. So wird der Tatort "eingefroren", wie es im Fachjargon heißt. Vergrößern
    Zur objektiven Tatortaufnahme gehört eine Dokumentation per Foto. So wird der Tatort "eingefroren", wie es im Fachjargon heißt.
    Fotoquelle: ZDF/Jennifer Gunia
  • Peter W. und Jana L. sind auf Spurensuche. Dies kann manchmal mühsam sein. Vergrößern
    Peter W. und Jana L. sind auf Spurensuche. Dies kann manchmal mühsam sein.
    Fotoquelle: ZDF/Jennifer Gunia
  • Zu den Aufgaben der Kriminalpolizisten gehören Spurensicherung, Zeugenbefragung und Leichenschau. Vergrößern
    Zu den Aufgaben der Kriminalpolizisten gehören Spurensicherung, Zeugenbefragung und Leichenschau.
    Fotoquelle: ZDF/Jennifer Gunia
  • Jana L. arbeitet seit vier Jahren auf der Kriminalwache in Essen. Vergrößern
    Jana L. arbeitet seit vier Jahren auf der Kriminalwache in Essen.
    Fotoquelle: ZDF/Jennifer Gunia
Report, Recht und Kriminalität
Die Kriminalisten

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDF
Di., 06.11.
22:15 - 22:45
Dem Verbrechen auf der Spur


Die Schicht beginnt für Peter W. und seine Kollegin Jana L. wie so oft: mit einer Leiche. Ein Mann liegt schon länger in seiner Wohnung. Nachbarn haben den Geruch bemerkt und die Polizei gerufen. In einer Metropolregion wie Essen, mitten im Herzen des Ruhrgebiets, keine Seltenheit. Menschen sterben einsam, unbemerkt. "Natürlich lässt einen das nicht kalt. Aber man kann nicht jedes menschliche Schicksal an sich ranlassen. Sonst könnte man den Job nicht machen." Der Job ist in diesem Fall, herauszufinden, ob ein Verbrechen vorliegen könnte. Dazu gehören eine Leichenschau und Ermittlungen in der Wohnung. "Wenn ich mal sterbe, dann möchte ich ja auch, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist und nachgeschaut wird", sagt Peter. Der Job ist bei einer solchen Leiche unangenehm, denn sie beginnt schon zu verwesen. "Aber daran gewöhnt man sich", sagt die zierliche Polizistin Jana. Woran man sich nicht gewöhnt: weinende Angehörige oder noch schlimmer - tote Kinder. Jana L. ist selbst gerade erst Mutter geworden. Peters Töchter sind schon erwachsen. Er ist ein Urgestein des KDD in Essen - seit 20 Jahren ist er auf der Kriminalwache. So lange halten es die meisten anderen nicht aus. Die Polizisten vom Kriminaldauerdienst - kurz KDD - arbeiten dann, wenn die Kollegen in den Fachkommissariaten schlafen oder Freunde treffen. Immer dann, wenn die Todesursache unklar ist. Sie arbeiten am Wochenende, an Weihnachten, in der Nacht. Zu ihrem Job gehört die erste Tatortaufnahme, der sogenannte "erste Angriff" nach einem schwereren Verbrechen: Spuren sichern, Zeugen befragen, Leichenschau. Aber längst nicht jedes Mal steckt ein Verbrechen dahinter. Der KDD soll Fremdverschulden ausschließen. Das Spektrum reicht von Mord über Suizid bis hin zum Unfalltod im Altenheim. In allen größeren Städten und Regionen gibt es einen solchen KDD. Der nächste Einsatz: eine mutmaßliche Vergewaltigung. Immer ein schwieriger Fall, denn oft steht Aussage gegen Aussage. Sexualverbrechen, Einbruch, Brand, Vermisstenfälle, Todesermittlungen - tägliches Geschäft für die Frauen und Männer vom KDD in Essen. Sie sind zuständig für die Städte Essen und Mülheim, insgesamt 750 000 Menschen. "37°" begleitet das Ermittlerteam in Essen durch seinen Alltag und ist bei Einsätzen dabei, die an die Grenze gehen. Die Zuschauer lernen dabei Polizisten kennen, für die der Job mehr Berufung als Beruf ist, jenseits aller Krimi-Klischees.
Sie sind die Ersten am Tatort. Der Kriminaldauerdienst kommt bei Einbruch, Raubüberfall, ungeklärten Todesfällen. Eine Leiche pro Schicht ist normal. Ein Job für starke Nerven.
Den Polizisten vom Kriminaldauerdienst ist kein menschlicher Abgrund fremd. Sie sind die erste Eingreiftruppe der Kripo, zuständig für die schweren Verbrechen. Jeden Tag. Rund um die Uhr. "37°" begleitet ein Team des KDD in Essen durch seinen aufreibenden Alltag.
Die Schicht beginnt für Peter W. und seine Kollegin Jana L. wie so oft: mit einer Leiche. Ein Mann liegt schon länger in seiner Wohnung. Nachbarn haben den Geruch bemerkt und die Polizei gerufen. In einer Metropolregion wie Essen, mitten im Herzen des Ruhrgebiets, keine Seltenheit. Menschen sterben einsam, unbemerkt. "Natürlich lässt einen das nicht kalt. Aber man kann nicht jedes menschliche Schicksal an sich ranlassen. Sonst könnte man den Job nicht machen."
Der Job ist in diesem Fall, herauszufinden, ob ein Verbrechen vorliegen könnte. Dazu gehören eine Leichenschau und Ermittlungen in der Wohnung. "Wenn ich mal sterbe, dann möchte ich ja auch, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist und nachgeschaut wird", sagt Peter. Der Job ist bei einer solchen Leiche unangenehm, denn sie beginnt schon zu verwesen. "Aber daran gewöhnt man sich", sagt die zierliche Polizistin Jana. Woran man sich nicht gewöhnt: weinende Angehörige oder noch schlimmer - tote Kinder. Jana L. ist selbst gerade erst Mutter geworden. Peters Töchter sind schon erwachsen. Er ist ein Urgestein des KDD in Essen - seit 20 Jahren ist er auf der Kriminalwache. So lange halten es die meisten anderen nicht aus.
Die Polizisten vom Kriminaldauerdienst - kurz KDD - arbeiten dann, wenn die Kollegen in den Fachkommissariaten schlafen oder Freunde treffen. Immer dann, wenn die Todesursache unklar ist. Sie arbeiten am Wochenende, an Weihnachten, in der Nacht. Zu ihrem Job gehört die erste Tatortaufnahme, der sogenannte "erste Angriff" nach einem schwereren Verbrechen: Spuren sichern, Zeugen befragen, Leichenschau. Aber längst nicht jedes Mal steckt ein Verbrechen dahinter. Der KDD soll Fremdverschulden ausschließen. Das Spektrum reicht von Mord über Suizid bis hin zum Unfalltod im Altenheim. In allen größeren Städten und Regionen gibt es einen solchen KDD.
Der nächste Einsatz: eine mutmaßliche Vergewaltigung. Immer ein schwieriger Fall, denn oft steht Aussage gegen Aussage. Sexualverbrechen, Einbruch, Brand, Vermisstenfälle, Todesermittlungen - tägliches Geschäft für die Frauen und Männer vom KDD in Essen. Sie sind zuständig für die Städte Essen und Mülheim, insgesamt 750 000 Menschen.
"37°" begleitet das Ermittlerteam in Essen durch seinen Alltag und ist bei Einsätzen dabei, die an die Grenze gehen. Die Zuschauer lernen dabei Polizisten kennen, für die der Job mehr Berufung als Beruf ist, jenseits aller Krimi-Klischees.


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