Die Macht der Vulkane

  • Robert Dull untersucht seit vielen Jahren die gewaltigen Ascheablagerungen des Ilopango-Ausbruchs im 6. Jahrhundert. Vergrößern
    Robert Dull untersucht seit vielen Jahren die gewaltigen Ascheablagerungen des Ilopango-Ausbruchs im 6. Jahrhundert.
    Fotoquelle: ZDF/Dieter Stürmer
  • Naturwunder Yellowstone: Nur wenige Kilometer unter der Oberfläche fressen sich glutflüssige Gesteinsströme wie gigantische Schweißbrenner durch die Erdkruste. Erst seit 2015 steht fest: Die Magmablase des Supervulkans ist sagenhafte 46 000 Kubikkilometer groß. Vergrößern
    Naturwunder Yellowstone: Nur wenige Kilometer unter der Oberfläche fressen sich glutflüssige Gesteinsströme wie gigantische Schweißbrenner durch die Erdkruste. Erst seit 2015 steht fest: Die Magmablase des Supervulkans ist sagenhafte 46 000 Kubikkilometer groß.
    Fotoquelle: ZDF/Dieter Stürmer
  • Mittelamerika im Bann der Vulkane: Die Ausbrüche der Feuerberge zerstörten gleich mehrere Zivilisationen. Vergrößern
    Mittelamerika im Bann der Vulkane: Die Ausbrüche der Feuerberge zerstörten gleich mehrere Zivilisationen.
    Fotoquelle: ZDF/Dieter Stürmer
  • Das "Terra X"-Team besucht die Ausgrabungsstätte Joya de Ceren. Dieses Dorf wurde vor über 1000 Jahren auf der Asche des großen Ilopango-Ausbruchs errichtet. Vergrößern
    Das "Terra X"-Team besucht die Ausgrabungsstätte Joya de Ceren. Dieses Dorf wurde vor über 1000 Jahren auf der Asche des großen Ilopango-Ausbruchs errichtet.
    Fotoquelle: ZDF/Dieter Stürmer
  • Der Archäologe Payson Sheets untersucht im Ilopango-See in El Salvador versenkte Heiligenfiguren. Der Wissenschaftler vermutet eine lange Opfertradition und geht davon aus, dass dem Vulkan in vorchristlicher Zeit sogar Menschen geopfert worden sein könnten. Vergrößern
    Der Archäologe Payson Sheets untersucht im Ilopango-See in El Salvador versenkte Heiligenfiguren. Der Wissenschaftler vermutet eine lange Opfertradition und geht davon aus, dass dem Vulkan in vorchristlicher Zeit sogar Menschen geopfert worden sein könnten.
    Fotoquelle: ZDF/Dieter Stürmer
  • Ohne den Einfluss der Vulkane undenkbar: Teotihuacán. Die einzigartige Zivilisation verdankte ihren Aufschwung den fruchtbaren Böden aus Vulkanasche und einem besonderen Geschenk der Feuerberge: Obsidian. Vergrößern
    Ohne den Einfluss der Vulkane undenkbar: Teotihuacán. Die einzigartige Zivilisation verdankte ihren Aufschwung den fruchtbaren Böden aus Vulkanasche und einem besonderen Geschenk der Feuerberge: Obsidian.
    Fotoquelle: ZDF/Dieter Stürmer
  • Heiße Quellen auf dem Grund des Ilopango-Sees beweisen, dass die Idylle trügt. Unter den blauen Fluten brodelt auch heute noch ein gefährlicher Vulkan. Vergrößern
    Heiße Quellen auf dem Grund des Ilopango-Sees beweisen, dass die Idylle trügt. Unter den blauen Fluten brodelt auch heute noch ein gefährlicher Vulkan.
    Fotoquelle: ZDF/Dieter Stürmer
  • Vulkane machten Teotihuacán reich. Vor allem das vielseitige Vulkanglas Obsidian wurde zum begehrten Handelsgut in ganz Mittelamerika. Vergrößern
    Vulkane machten Teotihuacán reich. Vor allem das vielseitige Vulkanglas Obsidian wurde zum begehrten Handelsgut in ganz Mittelamerika.
    Fotoquelle: ZDF/Dieter Stürmer
  • Die Ruine der Pyramide von Cuiculco erinnert an eine weitere großartige Zivilisation Mittelamerikas. Die Stadt ging beim Ausbruch des Xitle in einem Feuersturm unter. Vergrößern
    Die Ruine der Pyramide von Cuiculco erinnert an eine weitere großartige Zivilisation Mittelamerikas. Die Stadt ging beim Ausbruch des Xitle in einem Feuersturm unter.
    Fotoquelle: ZDF/Dieter Stürmer
  • Die Geschichte zeigt, wie fragil die Erdkruste Mexikos ist. Im Februar 1943 hob sich mitten in einem Kornfeld der Boden und riss auf. Vor den Augen der Bauern entstand  ein neuer Vulkan. Innerhalb von zwei Tagen wuchs er durch andauernde Eruptionen auf 50 Meter Höhe an. Ein Jahr später waren es bereits 336 Meter. Seine Lava walzte das gesamte Dorf nieder - bis auf die Kirche. Vergrößern
    Die Geschichte zeigt, wie fragil die Erdkruste Mexikos ist. Im Februar 1943 hob sich mitten in einem Kornfeld der Boden und riss auf. Vor den Augen der Bauern entstand ein neuer Vulkan. Innerhalb von zwei Tagen wuchs er durch andauernde Eruptionen auf 50 Meter Höhe an. Ein Jahr später waren es bereits 336 Meter. Seine Lava walzte das gesamte Dorf nieder - bis auf die Kirche.
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  • Für die Bewohner von Joya de Ceren gab es keine Rettung. Ein Vulkan begrub ihre Siedlung unter seiner Asche. Vergrößern
    Für die Bewohner von Joya de Ceren gab es keine Rettung. Ein Vulkan begrub ihre Siedlung unter seiner Asche.
    Fotoquelle: ZDF/Dieter Stürmer
Report, Dokumentation
Die Macht der Vulkane

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
ZDFneo
Di., 28.08.
04:40 - 05:25
Im Schatten der Feuerberge


Vulkane sind verantwortlich für den Aufstieg und Fall großer Zivilisationen. War die Angst vor den feuerspeienden Bergen in Mittelamerika der Grund zahlloser Menschenopfer? Gleich mehrere aktive Vulkane wechselten sich in der Region beim Feuerspucken ab. Der Archäologe Payson Sheets von der Universität Colorado untersucht, wie die wiederkehrenden Ausbrüche Aufstieg und Fall der mittelamerikanischen Metropolen beeinflussten. Die Pyramide von Teotihuacán beispielsweise ist weltberühmt. Die Metropole lebte gut von den Gaben der Vulkane. Fruchtbare Böden sicherten die Versorgung der Bevölkerung, und das wertvolle Vulkanglas Obsidian machte die Stadt reich. Doch die Feuerberge forderten ihren Tribut, und Teotihuacán ging schließlich an den Folgen eines weiteren Ausbruchs zugrunde. Solche dramatischen Entwicklungen sind überall in der Region zu finden. Immer wieder stößt Payson Sheets auf Dörfer, die von Vulkanasche verschüttet wurden. Aber anders als bei den antiken Städten Pompeji und Herculaneum gab es in Mittelamerika immer wieder Neubesiedelungen der mit Asche bedeckten Gegenden. Sheets interessiert sich vor allem dafür, wie Zivilisationen mit der permanenten Bedrohung durch die Feuerberge umgegangen sind. Im Ilopango-See entdeckte der Wissenschaftler gewaltige Heiligenstatuen. Sheets geht davon aus, dass die Skulpturen als Opfer für den christlichen Gott versenkt wurden, um Schaden von den Siedlungen abzuwenden. Der Ilopango, dessen glutflüssiges Magma heute unter einem idyllischen See verborgen ist, hat aber auch schon in vorchristlicher Zeit enormen Schaden angerichtet. Könnten hier vor der Christianisierung Menschen als Opfer in den Fluten des Kratersees versenkt worden sein? Sheet hält das für sehr wahrscheinlich. Und auch für die Zukunft stellt der Archäologieprofessor keine gute Prognose: "Die Menschen hier möchten gern glauben, dass er nicht wieder ausbricht und siedeln hier. Tut mir leid, aber das hier ist wirklich kein guter Ort für eine langfristige Investition."


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