Die Marquesas

  • Bucht der Jungfrauen auf Fatu Hiva. Vergrößern
    Bucht der Jungfrauen auf Fatu Hiva.
    Fotoquelle: ZDF/SR/Stephan Düfel
  • Küste von Fatu Hiva. Vergrößern
    Küste von Fatu Hiva.
    Fotoquelle: ZDF/SR/Stephan Düfel
  • Opferstätte auf Nuku Hiva. Vergrößern
    Opferstätte auf Nuku Hiva.
    Fotoquelle: ZDF/SR/Stephan Düfel
  • Bucht von Taiohae auf Nuku Hiva. Vergrößern
    Bucht von Taiohae auf Nuku Hiva.
    Fotoquelle: ZDF/SR/Stephan Düfel
  • Küste von Hiva Oa. Vergrößern
    Küste von Hiva Oa.
    Fotoquelle: ZDF/SR/Stephan Düfel
  • Berge von Ua Pou. Vergrößern
    Berge von Ua Pou.
    Fotoquelle: ZDF/SR/Stephan Düfel
Report, Dokumentation
Die Marquesas

3sat
Mi., 14.11.
15:30 - 16:15
Vergessene Inseln der Südsee


Mitten im Südpazifik, fast vier Flugstunden von Tahiti entfernt, liegen die Marquesas-Inseln. Die 14 Inseln gehören zu Französisch-Polynesien und sind spärlich bevölkert. Die rund 9000 Marquesas bekommen nur selten Besuch. Die Inseln entsprechen so gar nicht dem Südseeklischee: Statt auf blaue Lagunen und weiße Palmenstrände treffen die wenigen Touristen auf ein raues Meer, felsige Küsten und schroffe, grüne Berge. Touristisch ist die Region kaum erschlossen, auf allen Inseln zusammen gibt es gerade mal zwei Hotels. Veränderungen geschehen hier langsam. Internet gibt es erst seit einigen Jahren und Fernsehen seit Mitte der 1980er-Jahre. Berühmte Männer hat es im Laufe der Zeit auf die Marquesas verschlagen: Der Chansonnier Jacques Brel und der Maler Paul Gauguin sind beide auf dem kleinen Friedhof der Insel Hiva Oa beerdigt. Herman Melville, Autor des Romans "Moby Dick", floh 1842 von einem Walfänger auf die Insel Nuku Hiva und lebte ein paar Wochen unter den Einheimischen. Damals waren die Bewohner noch gefürchtete Kannibalen. Durch den Einfluss der Missionare hat sich die Weltanschauung der Ureinwohner radikal verändert. Aus dem sexuell freizügigen und kannibalischen Inselvolk wurden strenggläubige Christen. Erst vor knapp 30 Jahren hat ihnen die Kirche wieder erlaubt, ihre alte Sprache zu sprechen, sich wie ihre Vorfahren den ganzen Körper zu tätowieren und alte Tänze und Rituale zu pflegen. Filmemacher Stephan Düfel trifft auf seiner Reise von Insel zu Insel unterschiedliche Menschen. Zum Beispiel einen jungen Mann, der die erste Pizzeria auf den Marquesas eröffnet hat, nachdem er einen Film über einen italienischen Koch im Fernsehen gesehen hat. Tief im Dschungel von Ua Pou begegnet Düfel einem deutschen Aussteiger, der gemeinsam mit seiner einheimischen Ehefrau fernab des Dorflebens versucht, alles, was sie zum Leben benötigen, selbst zu erzeugen - von Essen über Alkohol bis hin zu Strom. Moderne Errungenschaften wie Autos, Kühlschränke, Waschpulver, Limonaden oder Fertigessen bekommen die Inselbewohner alle drei Wochen von einem Frachtschiff aus Tahiti geliefert. Die "Aranui" hat außerdem bis zu 200 Passagiere an Bord - Touristen, die auf der zweiwöchigen Schiffsreise versuchen, die geheimnisvollen Marquesas-Inseln ein wenig kennenzulernen.


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