Egon Olsen hat die letzte Zwangspause im Knast zu einem "Bildungsurlaub" genutzt und kehrt mit beachtlichem Managerwissen sowie einem genialen Plan in die Freiheit zurück. Es soll das letzte "Millionensuperding" werden - nämlich die Aktienmehrheit einer Kaufhauskette. Doch dann stürzt das Ganoventrio ganz Dänemark in eine Finanzkrise. Neun Monate nach dem letzten missglückten Coup kommt Egon Olsen (Ove Sprogoe) wieder einmal aus dem Knast. Er hat die "Zwangspause" zu einem Bildungsurlaub genutzt und sich mithilfe eines miteinsitzenden Juristen beachtliches Managerwissen angeeignet. Das will er nun in das letzte Millionensuperding einbringen, um sich und seine treuen Kumpel Benny (Morten Grunwald) und Kjeld (Poul Bundgaard) für alle Zeiten finanziell zu sanieren. Tatsächlich gelingt es Egon, nach einem dreisten Diebstahl gefälschter Unterlagen eines Multikonzerns, als Mehrheitseigner der jungen "Olsen-Holding/Olsen-Interest und Olsen-International" an illegalen Finanzgeschäften teilzunehmen. Das Ganoventrio schafft es damit bis zur EG-Zentrale nach Brüssel, wo sie so großes Unheil stiften, dass Dänemark in eine Finanzkrise gerät. Ein frecher Tresoreinbruch mit einer ferngesteuerten Spielzeugmaschine sorgt gleich zu Beginn für einen starken Auftakt und zeigt wieder einmal mehr, wie mit schlichten, aber raffinierten Einfällen ausgeklügelte Sicherheitsvorkehrungen ausgehebelt werden. Doch diesmal geht es Egon um das ganz große Geld und den Drehbuchautoren Bahs und Balling um die Verballhornung moderner Marktmechanismen. Moral und Moneten - die Olsenbande zeigt kurzweilig und hintersinnig, wie das funktioniert. Egon Olsen: Ove Sprogoe Benny Frandsen: Morten Grunwald Kjeld Jensen: Poul Bundgaard Yvonne Jensen: Kirsten Walther Borge Jensen: Jes Holtso Kriminalkommissar Jensen: Axel Strobye Kriminalassistent Holm: Ole Ernst Bankier Bang-Johansen: Bjorn Watt-Boolsen Hallandsen: Peter Steen "Dummes Schwein": Ove Verner Hansen Direktor von DANINVEST: Willy Rathnov Fie, Borges Frau: Lene Brondum