Die Reise der Menschheit

  • Afrikaner (Francis Buabung): Vor etwa 60.000 Jahren beginnt der Homo sapiens, auch die Welt außerhalb Afrikas zu besiedeln. Vergrößern
    Afrikaner (Francis Buabung): Vor etwa 60.000 Jahren beginnt der Homo sapiens, auch die Welt außerhalb Afrikas zu besiedeln.
    Fotoquelle: ZDF
  • Südamerikaner (Emilio Luis Kuadros Montalvan Pin): Nachfahren des Homo sapiens, die von Afrika aus letztendlich auch in Amerika sesshaft wurden Vergrößern
    Südamerikaner (Emilio Luis Kuadros Montalvan Pin): Nachfahren des Homo sapiens, die von Afrika aus letztendlich auch in Amerika sesshaft wurden
    Fotoquelle: ZDF
  • Asiatin (Chin Thi Min Hong): Von Afrika aus besiedelt der Homo sapiens auch den Fernen Osten. Vergrößern
    Asiatin (Chin Thi Min Hong): Von Afrika aus besiedelt der Homo sapiens auch den Fernen Osten.
    Fotoquelle: ZDF
Report, Dokumentation
Die Reise der Menschheit

Infos
Online verfügbar von 21/04 bis 21/05
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
arte
Sa., 21.04.
20:15 - 21:05
Folge 1, Der Aufbruch


Die Geschichte der Migration beginnt vor circa 60.000 Jahren. Eine Gruppe des Homo sapiens macht sich auf, die Welt jenseits von Afrika zu entdecken. Hunger und Neugier treibt sie voran, die Flucht vor Kälte, die Suche nach neuen Jagdgründen. Sie sind zu Fuß und mit Flößen unterwegs. Mal folgen sie dem eigenen Instinkt, mal Tierherden. 2.000 Generationen vergehen, bis der Mensch auf allen Kontinenten heimisch wird, in großen und kleinen Gruppen lebt, weit auseinander und oft ohne Kontakt. Diese Gemeinschaften entwickeln eine spezifische Kultur, um sich ihrer jeweiligen Lebenswelt anzupassen. Unabhängig voneinander beginnen die Menschen, Siedlungen zu gründen, Nutzpflanzen anzubauen, Haustiere zu halten. Jeder mit dem, was ihm vor Ort zur Verfügung steht. Eine große Erfindung setzt dann wieder alles in Bewegung: Bronze, eine Legierung von Metallen, die den bisherigen Werkstoffen weit überlegen ist. Bronze entfesselt eine vorher ungekannte Form der Mobilität. Unzählige Menschen brechen wieder auf, Bergleute, Fachkräfte, Händler. Die Gier nach Bodenschätzen lässt die Welt enger zusammenrücken. Der eurasische Kontinent wächst zusammen und eines der größten Imperien entsteht: das Römische Reich. Über immer mehr weitere Gebiete weiten die Römer ihre Herrschaft aus. Hunderttausende wandern in dieses Reich ein oder werden als Sklaven dorthin verschleppt. Rom ist die multikulturellste Stadt ihrer Zeit. Fast 1.000 Jahre sollten die Römer den Ton angeben, bis im 4. Jahrhundert das Reitervolk der Hunnen aus Asien vordrängt und eine Kettenreaktion auslöst, die alles umgestaltet: die Völkerwanderung.


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