Die Reise der Menschheit

  • Für "Terra X" ist Dirk Steffens in ein ehemaliges Sklavenfort an der  Cape Coast in Ghana gereist. Von  Samuel Ntewusu, Professor für Geschichte, will er erfahren, welche Folgen die erzwungene Migration der Sklaverei bis heute hat. Vergrößern
    Für "Terra X" ist Dirk Steffens in ein ehemaliges Sklavenfort an der Cape Coast in Ghana gereist. Von Samuel Ntewusu, Professor für Geschichte, will er erfahren, welche Folgen die erzwungene Migration der Sklaverei bis heute hat.
    Fotoquelle: ZDF/Martin Christ
  • Zwangsmigration: Heute gehen manche Historiker von bis zu 20 Millionen verschleppten afrikanischen Sklaven aus. Vergrößern
    Zwangsmigration: Heute gehen manche Historiker von bis zu 20 Millionen verschleppten afrikanischen Sklaven aus.
    Fotoquelle: ZDF/Torb
  • Zwangsmigration: Heute gehen manche Historiker von bis zu 20 Millionen verschleppten afrikanischen Sklaven aus. Vergrößern
    Zwangsmigration: Heute gehen manche Historiker von bis zu 20 Millionen verschleppten afrikanischen Sklaven aus.
    Fotoquelle: ZDF/Torbjörn Karvang
  • Mexico-Stadt war der erste Melting Pot der Welt.  Eine chinesische Minderheit gab es dort schon ab dem 16. Jahrhundert. Vergrößern
    Mexico-Stadt war der erste Melting Pot der Welt. Eine chinesische Minderheit gab es dort schon ab dem 16. Jahrhundert.
    Fotoquelle: ZDF/Fabian Spuck
  • Handel ist ein Motor der Migration. Allein in der Epoche der Niederländischen Ostindien-Kompanie ging eine Million Europäer nach Indonesien. Vergrößern
    Handel ist ein Motor der Migration. Allein in der Epoche der Niederländischen Ostindien-Kompanie ging eine Million Europäer nach Indonesien.
    Fotoquelle: ZDF/Martin Christ
  • Dirk Steffens in Jakarta auf den Spuren der vielen Hunderttausend jungen deutschen Männer, die mit der Niederländischen Ostindien-Kompanie im 17. und 18. nach Indonesien kamen. Vergrößern
    Dirk Steffens in Jakarta auf den Spuren der vielen Hunderttausend jungen deutschen Männer, die mit der Niederländischen Ostindien-Kompanie im 17. und 18. nach Indonesien kamen.
    Fotoquelle: ZDF/Martin Christ
  • Pferde wurden erst ab 1492 in die neue Welt gebracht.  Vorher gingen Indianer zu Fuß. Vergrößern
    Pferde wurden erst ab 1492 in die neue Welt gebracht. Vorher gingen Indianer zu Fuß.
    Fotoquelle: ZDF/Peter Farrer
  • Auch wenn unsere Vorfahren alle aus Afrika stammen, entwickelten wir Menschen unterschiedliche Phänotypen. Vergrößern
    Auch wenn unsere Vorfahren alle aus Afrika stammen, entwickelten wir Menschen unterschiedliche Phänotypen.
    Fotoquelle: ZDF/Martin Christ
  • Dirk Steffens in Jakarta auf den Spuren der vielen hunderttausend, jungen, deutschen Männer, die mit der Niederländischen Ostindien-Kompanie im 17. und 18. Jahrhundert nach Indonesien kamen. Vergrößern
    Dirk Steffens in Jakarta auf den Spuren der vielen hunderttausend, jungen, deutschen Männer, die mit der Niederländischen Ostindien-Kompanie im 17. und 18. Jahrhundert nach Indonesien kamen.
    Fotoquelle: ZDF/Martin Christ
  • Nach Mexiko wandern im 16. Jahrhundert auch Samurais aus Japan ein, um dort die Handelswege und Silberminen der Spanier zu bewachen. Vergrößern
    Nach Mexiko wandern im 16. Jahrhundert auch Samurais aus Japan ein, um dort die Handelswege und Silberminen der Spanier zu bewachen.
    Fotoquelle: ZDF/Peter Farrer
Report, Dokumentation
Die Reise der Menschheit

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDFneo
Sa., 06.10.
13:50 - 14:35
Fremde Welten


Menschen wandern, seit es sie gibt. Weil sie auf ein friedlicheres oder leichteres Leben hoffen. Die Geschichte des Menschen ist eine Geschichte seiner Bewegung über die Erde. Ohne Migration gäbe es die Welt nicht, wie wir sie kennen. Sie macht unsere Kulturen zu dem, was sie heute sind. Denn mit den Menschen wandert alles: Know-how und Kapital, Sprache und Religion, Gene und Krankheiten, Pflanzen und Tiere. Als Christoph Kolumbus 1492 amerikanischen Boden betritt, setzt er eine völlig neue Migrationsbewegung in Gang. Die ausgreifenden Europäer bringen fast alle 500 Millionen Menschen, die damals die Welt bevölkern, direkt oder indirekt in Bewegung. Wo immer in Nord- und Südamerika, Asien, Afrika oder Australien Europäer siedeln und herrschen, importieren sie Pflanzen und Tiere, Religion und Sprache, aber auch Krankheiten. Die Folgen sind dramatisch: 100 Jahre nach Kolumbus sind mehr als 90 der 100 Millionen Ureinwohner Amerikas tot, vor allem durch importierte Viren, gegen die sie nicht immun sind. Den Kolonialisten fehlen nun die Arbeitskräfte. So zieht eine Katastrophe die nächste nach sich: Über zwölf Millionen afrikanische Sklaven werden als Ersatz in die "Neue Welt" verschleppt. Viele Forscher glauben, dass die Deportation ganzer Generationen junger Menschen bis heute für die Probleme Afrikas mitverantwortlich ist. Mit dem Beginn des 17. Jahrhunderts expandieren Europäer auch nach Osten, gründen etwa die Niederländische Ostindien-Kompanie. Für ihre Handelsstützpunkte im heutigen Indonesien werden fast eine Million junger Europäer als Arbeitskräfte angeworben, die meisten sind Deutsche auf der Suche nach Wohlstand. Wer die lange Reise und harte Arbeit überlebt, kehrt in die Heimat zurück. Es sind Migranten auf Zeit. In drei Teilen zeichnet "Terra X"-Moderator Dirk Steffens die Reise der Menschheit nach, unterstützt von dokumentarischen Spielszenen und aufwendigen Computeranimationen. Er trifft auf Migrationsexperten, Historiker und experimentelle Archäologen, deren Forschungsgegenstand die immerwährende Reise ist.


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