Die Schweizer Geheimarmee P-26

  • So maskiert logierten die Mitglieder der P 26 in ihrem Übungsbunker Vergrößern
    So maskiert logierten die Mitglieder der P 26 in ihrem Übungsbunker
    Fotoquelle: ZDF/Laurent BLEUZE
  • Susanne Günter, Mitglied der Geheimarmee P 26: «Im Trainingsbunker trugen alle Masken. Das war eine reine Vorsichtsmassnahme.» Vergrößern
    Susanne Günter, Mitglied der Geheimarmee P 26: «Im Trainingsbunker trugen alle Masken. Das war eine reine Vorsichtsmassnahme.»
    Fotoquelle: ZDF/SRF
  • Walter Baumann, Mitglied der Geheimarmee P 26: «Wenn ich mich beim Treffen unbeobachtet fühlte, so musste ich eine Zeitung unter den linken Arm klemmen.» Vergrößern
    Walter Baumann, Mitglied der Geheimarmee P 26: «Wenn ich mich beim Treffen unbeobachtet fühlte, so musste ich eine Zeitung unter den linken Arm klemmen.»
    Fotoquelle: ZDF/SRF
  • In diesem Bauernhof befand sich das Hauptquartier der P26: Das Gebäude gehört der Armee Vergrößern
    In diesem Bauernhof befand sich das Hauptquartier der P26: Das Gebäude gehört der Armee
    Fotoquelle: ZDF/SRF
Report, Militär
Die Schweizer Geheimarmee P-26

Infos
Produktionsland
CH
Produktionsdatum
2018
3sat
Di., 26.02.
22:25 - 23:15


Es waren rechtschaffene, unauffällige Eidgenossen: Mitglieder der Schweizer Geheimarmee P-26, die für den Widerstand im Falle einer sowjetischen Invasion verantwortlich war. Als die geheime Organisation im Februar 1990 enthüllt wurde, glaubte man sich in einem Spionagefilm. Doch der Bundesrat bestätigte die Existenz umgehend. War es ein geheimes Netzwerk, hinter dem Putschabsichten steckten, ja sogar die extreme Rechte? Unter größter Geheimhaltung lernten die Mitglieder der Geheimarmee, Verfolger abzuschütteln, besaßen geheime Funkanlagen und Goldvorräte. Und einige waren sogar in der Kunst der Sabotage ausgebildet. Eine geheime Armee, bestehend aus 400 Mitgliedern, ausgerüstet mit Sprengstoff, Waffen, Funkanlagen und einem Goldvorrat, verteilt in etwa 80 regionalen Zellen, versehen mit dem Code P-26: Die Enthüllung kommt just zur selben Zeit, als NATO-Länder ähnliche Organisationen bekannt geben, von denen einige, besonders in Italien, wahrscheinlich Kontakte gepflegt haben mit den Neofaschisten. Jetzt stürzen sich die Schweizer Medien auf alle Arten von Hypothesen. Der Skandal ist beträchtlich und verursacht eine politische Krise. Die Mitglieder der Geheimarmee P-26 jedoch können sich nicht erklären - sie stehen unter Schweigepflicht. Heute, fast 30 Jahre später, hat sich die Situation geändert. Endlich können die Akteure dieser Organisation erzählen, was sie damals motivierte. In einer Reportage - gedreht vom welschen Fernsehen RTS - schildern sie ihre Sicht. Zu Wort kommt auch jener Untersuchungsrichter, der damals im Bundesrats-Auftrag die Organisation durchleuchtete. Thematisiert wird auch, weshalb es so hilfreich wäre, wenn seine mittlerweile verschwundenen Handakten wiederauftauchen würden.


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