Die Sprache des Herzens

  • Der erste Teil eines langen, gemeinsamen Weges: Marguerite (Isabelle Carré, r.) hat Marie Heurtin (Ariana Rivoire) bei ihren Eltern abgeholt, um sie nach Larnay zu bringen, wo taube Kinder unterrichtet werden. Damit die taubblinde Marie nicht wegläuft, hat Marguerite sie an sich gebunden. Vergrößern
    Der erste Teil eines langen, gemeinsamen Weges: Marguerite (Isabelle Carré, r.) hat Marie Heurtin (Ariana Rivoire) bei ihren Eltern abgeholt, um sie nach Larnay zu bringen, wo taube Kinder unterrichtet werden. Damit die taubblinde Marie nicht wegläuft, hat Marguerite sie an sich gebunden.
    Fotoquelle: ZDF/(c) 2014 / Virginie Sain
  • Die junge Nonne Marguerite (Isabelle Carré, l.) will ihrem taubblinden Schützling Marie (Ariana Rivoire) gegen alle Widerstände helfen, ein selbstständiges Leben zu führen. Vergrößern
    Die junge Nonne Marguerite (Isabelle Carré, l.) will ihrem taubblinden Schützling Marie (Ariana Rivoire) gegen alle Widerstände helfen, ein selbstständiges Leben zu führen.
    Fotoquelle: ZDF/(c) 2014 / Virginie Sain
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    Wenn Marie (Ariana Rivoire) Angst hat, verunsichert ist oder etwas nicht kennt, flüchtet sie sich auf einen Baum.
    Fotoquelle: ZDF/(c) 2014 / Virginie Sain
  • Die Nonnen, vorne links Schwester Marguerite (Isabelle Carré) mit Schwester Rhaphaëlle (Noémie Churlet), überlegen, wie sie Marie (nicht im Bild) vom Baum herunter bekommen. Vergrößern
    Die Nonnen, vorne links Schwester Marguerite (Isabelle Carré) mit Schwester Rhaphaëlle (Noémie Churlet), überlegen, wie sie Marie (nicht im Bild) vom Baum herunter bekommen.
    Fotoquelle: ZDF/(c) 2014 / Virginie Sain
  • Marie Heurtin (Ariana Rivoire) genießt den ersten Schnee in Larnay. Mittlerweile hat das wilde Kind, das immer nur ein Hemd trug, sogar die Anstaltskluft angezogen. Vergrößern
    Marie Heurtin (Ariana Rivoire) genießt den ersten Schnee in Larnay. Mittlerweile hat das wilde Kind, das immer nur ein Hemd trug, sogar die Anstaltskluft angezogen.
    Fotoquelle: ZDF/(c) 2014 / Virginie Sain
  • Marie (Ariana Rivoire, l.) ist taubblind und muss ihre Welt ertasten. Menschen, hier Schwester Marguerite (Isabelle Carré), erkennt sie durch das Anfassen des Gesichts und auch den Geruch. Vergrößern
    Marie (Ariana Rivoire, l.) ist taubblind und muss ihre Welt ertasten. Menschen, hier Schwester Marguerite (Isabelle Carré), erkennt sie durch das Anfassen des Gesichts und auch den Geruch.
    Fotoquelle: ZDF/(c) 2014 / Virginie Sain
  • Schwester Marguerite (Isabelle Carré, l.) und Marie (Ariana Rivoire) fechten viele Kämpfe aus, haben aber auch Spaß miteinander. Vergrößern
    Schwester Marguerite (Isabelle Carré, l.) und Marie (Ariana Rivoire) fechten viele Kämpfe aus, haben aber auch Spaß miteinander.
    Fotoquelle: ZDF/(c) 2014 / Virginie Sain
  • Marie (Ariana Rivoire, r.) lebt bei ihren Eltern auf dem Land. Sie wird geliebt, aber nicht unterrichtet. Schwester Marguerite (Isabelle Carré) soll das Mädchen auf Wunsch der Eltern mit nach Larnay nehmen, ein bei Poitiers gelegenes Institut für taube Kinder. Vergrößern
    Marie (Ariana Rivoire, r.) lebt bei ihren Eltern auf dem Land. Sie wird geliebt, aber nicht unterrichtet. Schwester Marguerite (Isabelle Carré) soll das Mädchen auf Wunsch der Eltern mit nach Larnay nehmen, ein bei Poitiers gelegenes Institut für taube Kinder.
    Fotoquelle: ZDF/(c) 2014 / Virginie Sain
  • Marguerite (Isabelle Carré, r.) bringt Marie (Ariana Rivoire) bei, am Tisch mit Messer und Gabel zu essen. Vergrößern
    Marguerite (Isabelle Carré, r.) bringt Marie (Ariana Rivoire) bei, am Tisch mit Messer und Gabel zu essen.
    Fotoquelle: ZDF/(c) 2014 / Virginie Sain
  • Die Arbeit mit Marie (Ariana Rivoire, M.) erfordert von Schwester Marguerite (Isabelle Carré, daneben links) vollen körperlichen Einsatz. Marie will nicht bei den gemeinsamen Mahlzeiten sitzen bleiben. Vergrößern
    Die Arbeit mit Marie (Ariana Rivoire, M.) erfordert von Schwester Marguerite (Isabelle Carré, daneben links) vollen körperlichen Einsatz. Marie will nicht bei den gemeinsamen Mahlzeiten sitzen bleiben.
    Fotoquelle: ZDF/(c) 2014 / Virginie Sain
  • Immer wieder versucht Marie (Ariana Rivoire, vorne) ihrer Erzieherin, Schwester Marguerite (Isabelle Carré) aus zu büchsen. Vergrößern
    Immer wieder versucht Marie (Ariana Rivoire, vorne) ihrer Erzieherin, Schwester Marguerite (Isabelle Carré) aus zu büchsen.
    Fotoquelle: ZDF/(c) 2014 / Virginie Sain
  • Auf dem langen Weg von Maries (Ariana Rivoire) Zuhause nach Larnay zeigt Schwester Marguerite (Isabelle Carré) bereits vollen körperlichen Einsatz, obwohl die Nonne lungenkrank ist. Vergrößern
    Auf dem langen Weg von Maries (Ariana Rivoire) Zuhause nach Larnay zeigt Schwester Marguerite (Isabelle Carré) bereits vollen körperlichen Einsatz, obwohl die Nonne lungenkrank ist.
    Fotoquelle: ZDF/(c) 2014 / Virginie Sain
  • Gegen alle Widerstände wird die junge Nonne Marguerite (Isabelle Carré, r.) Maries (Ariana Rivoire) Lehrerin. Der Weg ins Institut der Nonnen ist eine erste Bewährungsprobe für das ungewöhnliche Team. Vergrößern
    Gegen alle Widerstände wird die junge Nonne Marguerite (Isabelle Carré, r.) Maries (Ariana Rivoire) Lehrerin. Der Weg ins Institut der Nonnen ist eine erste Bewährungsprobe für das ungewöhnliche Team.
    Fotoquelle: ZDF/(c) 2014 / Virginie Sain
  • Die erste Begegnung wird beider Leben für immer verändern: Marguerite (Isabelle Carré, l.) soll Marie (Ariana Rivoire) vom Baum holen. Zum ersten Mal lässt Marie die Ordensschwester ganz nah an sich heran. Vergrößern
    Die erste Begegnung wird beider Leben für immer verändern: Marguerite (Isabelle Carré, l.) soll Marie (Ariana Rivoire) vom Baum holen. Zum ersten Mal lässt Marie die Ordensschwester ganz nah an sich heran.
    Fotoquelle: ZDF/(c) 2014 / Virginie Sain
Spielfilm, Biografie
Die Sprache des Herzens

Infos
Audiodeskription
Originaltitel
Marie Heurtin
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2014
Altersfreigabe
6+
Kinostart
Do., 01. Januar 2015
ZDF
So., 21.04.
10:15 - 11:45


Frankreich gegen Ende des 19. Jahrhunderts, in der Nähe von Poitiers. Das von Nonnen geführte Institut Larnay kümmert sich um junge Mädchen unterschiedlichen Alters, die taub geboren wurden und deshalb auch nicht sprechen können. Schwester Marguerite (Isabelle Carré) gehört noch nicht lange zu den Nonnen des Hauses. Die junge Frau arbeitet am liebsten im Garten. Eines Tages im Mai fährt ein Einspänner in Larnay vor. Der Kutscher, Monsieur Heurtin , hat neben sich ein junges Mädchen an den Kutschbock gefesselt - seine Tochter Marie Heurtin . Marie ist taubblind. Obwohl die Eltern sie lieben, sahen sie sich außerstande, dem Mädchen etwas beizubringen. Marie trägt ein altes Hemd, niemals Schuhe und flieht vor allem, was sie nicht kennt, auf einen Baum. Die Oberin fürchtet, dass selbst Larnay mit einer Taubblinden überfordert ist. Sie weist Marguerite an, Marie vom Baum zu holen. Dabei entsteht zwischen der jungen Schwester und der jungen Wilden ein erster, intensiver Kontakt, der alles ändern wird. Zunächst weist die Oberin das Anliegen des Vaters, die Tochter aufzunehmen, aber zurück. Doch Marguerite lässt nicht locker, überredet die Mutter Oberin, Marie in Larnay ein neues Zuhause zu geben. Die junge Nonne macht sich auf den langen Fußmarsch, um das Mädchen bei ihren Eltern abzuholen. Von nun an ist alles in Marguerites Leben ein Kampf - ein Kampf darum, Marie etwas beizubringen. Der Lehrprozess ist eine endlose Wiederholungsschleife, die Fortschritte sind zunächst nicht spürbar, später minimal. Maries Ausfälle stören den ansonsten gut organisierten und harmonischen Schulalltag. Die anderen Schülerinnen müssen immer wieder Rücksicht nehmen auf die mit einfachen Alltagstätigkeiten überforderte Außenseiterin. Doch eines Tages kommt der lang erhoffte Durchbruch. Jetzt kann Marie alles lernen, was ihr früher verschlossen war, darunter auch, sich mit Zeichensprache zu verständigen. Marguerite hat Maries Geist aus seinem Gefängnis befreit. Maries Eltern sind überglücklich über die Fortschritte ihres Kindes. "Tochter meiner Seele, Licht meines Lebens", nennt Marguerite Marie, bevor sie zu einer Kur aufbricht, die ihr Lungenleiden bessern soll. Weil Marie ihre wichtigste Bezugsperson schmerzlich vermisst, bricht Marguerite die Kur in den Bergen vorzeitig ab und kehrt nach Larnay zurück. Marguerite muss Marie darauf vorbereiten, dass sie nicht immer da sein wird, das Leben aber dennoch weitergeht.

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Die Sprache des Herzens" finden Sie hier.


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Der Trailer zu "Die Sprache des Herzens"

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