Die Spur des Geldes

Christian Berkel begibt sich in der zweiteiligen Dokumentation auf eine Reise von der Antike bis zur Gegenwart, um der Entwicklung des Geldes nachzuspüren. Vergrößern
Christian Berkel begibt sich in der zweiteiligen Dokumentation auf eine Reise von der Antike bis zur Gegenwart, um der Entwicklung des Geldes nachzuspüren.
Fotoquelle: ZDF/Frank Dicks
Report, Wirtschaft und Konsum
Die Spur des Geldes

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
ZDFneo
So., 19.11.
14:45 - 15:25
Die Macht der Millionen


Christian Berkel verfolgt die Entwicklung des Geldes von der Antike bis zur Gegenwart. Die Geschichte zeigt: Geld bringt Fortschritt, ist aber auch Auslöser fataler Krisen und Katastrophen. Der Kaufmann Jakob Fugger, Zahlengenie und Spieler John Law und der Stratege Nathan Rothschild - sie alle setzten Meilensteine in der Entwicklung des Geldes und schufen die Grundlagen für das moderne Finanzsystem. Wer im 16. Jahrhundert Kunde bei dem deutschen Kaufmann Jakob Fugger war, konnte sehr viel unbekümmerter reisen als viele seiner Zeitgenossen. Ein weit verzweigtes Netz von Faktoreien in ganz Europa, verbunden mit einem der ersten regelmäßigen Nachrichtendienste, sorgte dafür, dass man überall Geld abheben oder einzahlen konnte. Dies änderte aber nichts daran, dass man sich noch immer mit schwerem Münzgeld abschleppen musste, beziehungsweise, dass so manche Münze gar nicht mehr in den Umlauf kam, weil sie in Schatzkammern oder Sparstrümpfen gehortet wurde. Der Schotte John Law wollte das ändern und überzeugte den Regenten von Frankreich im 18. Jahrhundert davon, Papiergeld einzuführen. Eine geniale Idee, wenn man der Versuchung widersteht, mehr Geld zu drucken, als durch Werte gedeckt ist. In Frankreich schaffte man es nicht und kehrte schnell wieder zu den Münzen zurück. Bis weit ins 19. Jahrhundert blieben Münzen die bevorzugte Währung in Europa und sorgten unter anderem auch für den rasanten Aufstieg des Bankhauses Rothschild. Ein Blick in die Geschichte des Geldes zeigt, dass es immer wieder ähnliche und scheinbar unaufhaltsam wiederkehrende Mechanismen sind, die Entwicklungssprünge und Wirtschaftswachstum, aber auch Spekulationsblasen und Finanzkrisen auslösen. Damals wie heute spielen der Traum vom schnellen Reichtum, das wirtschaftliche Kurzzeitgedächtnis sowie Fehlentscheidungen, Psychologie, Politik und der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, eine Rolle. Allerdings sorgt die Globalisierung dafür, dass Finanzkrisen heute keinen Halt mehr vor Landesgrenzen machen.


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