Die Suche nach Hitlers "Atombombe"

Bei einer bemerkenswerten Entdeckung fast 70 Jahre nach Kriegsende handelt es sich um den Eingangsbereich für ein bislang unbekanntes Stollensystem, wie Geoelektrik-Messungen es vermuten lassen. Vergrößern
Bei einer bemerkenswerten Entdeckung fast 70 Jahre nach Kriegsende handelt es sich um den Eingangsbereich für ein bislang unbekanntes Stollensystem, wie Geoelektrik-Messungen es vermuten lassen.
Fotoquelle: ZDF/Stefan Brauburger
Report, Dokumentation
Die Suche nach Hitlers "Atombombe"

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
ZDFinfo
Fr., 01.06.
13:45 - 14:30


Im August 1945 verwüsteten Atombomben Hiroshima und Nagasaki. US-Wissenschaftler hatten den Bau der Massenvernichtungswaffe auch vorangetrieben, um Hitler-Deutschland zuvorzukommen. Beim Vorrücken auf deutschem Gebiet 1945 suchten die Alliierten nach den Fertigungsstätten der sogenannten "Wunderwaffen". Sie wurden an mehreren Standorten fündig: Raketen, neuartige Flugzeuge - doch gab es auch den Bau an Hitlers "Bombe"? Der Film geht der Frage nach, wie knapp der Wettlauf um die Atombombe wirklich war. Neue Quellenfunde, Verhörprotokolle, Zeitzeugnisse sowie Hinweise auf geheime Anlagen unter Tage sprechen dafür, dass die Entwicklung einer deutschen Massenvernichtungswaffe ab 1944 immer weiter forciert wurde. Lange hieß es, die Deutschen hätten nur versucht, eine "Uranmaschine" zu bauen, und seien damit bis Kriegsende nicht ganz fertig geworden. Aus Mangel an Willen, Material oder Kenntnis hätten deutsche Wissenschaftler den Bau einer Atombombe abgelehnt oder zumindest gebremst. Laut jüngeren Dokumentenfunden haben jedoch kaum bekannte Gruppen von Technikern - unter dem Befehl von Hitlers Geheimwaffenchef Hans Kammler - an der Waffenentwicklung gearbeitet. Sogar von der Kombination eines nuklearen Sprengkopfes mit einer Rakete ist die Rede. 70 Jahre nach Hiroshima versucht der Film auszuloten, inwieweit die Befürchtungen, Hitler könnte zuerst über die "Bombe" verfügen, begründet waren oder nicht.


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