Die Tanzschüler der Pariser Oper ... 5 Jahre später

  • Innenansicht der Opéra Garnier in Paris, die seit der Eröffnung der Opéra Bastille im Jahre 1989 hauptsächlich für Aufführungen des hauseigenen Tanzensembles Ballet de l'’Opéra de Paris genutzt wird Vergrößern
    Innenansicht der Opéra Garnier in Paris, die seit der Eröffnung der Opéra Bastille im Jahre 1989 hauptsächlich für Aufführungen des hauseigenen Tanzensembles Ballet de l'’Opéra de Paris genutzt wird
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die beiden Ballettschüler Samuel (li.) und Alexandre (re.) fünf Jahre zuvor Vergrößern
    Die beiden Ballettschüler Samuel (li.) und Alexandre (re.) fünf Jahre zuvor
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die Solotänzerinnen des Ballettensembles an der Pariser Garnier-Oper: Gespielt wird die romantische Ballett-Pantomime "La Sylphide". Vergrößern
    Die Solotänzerinnen des Ballettensembles an der Pariser Garnier-Oper: Gespielt wird die romantische Ballett-Pantomime "La Sylphide".
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die junge Solotänzerin Magherita aus Italien war bereits vor fünf Jahren Schülerin des Ballet de l'’Opéra de Paris. Vergrößern
    Die junge Solotänzerin Magherita aus Italien war bereits vor fünf Jahren Schülerin des Ballet de l'’Opéra de Paris.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Samuel (li.) und Alexandre (re.) standen bereits vor fünf Jahren für die Dokumentation "Die Tanzschüler der Pariser Oper" vor der Kamera. Vergrößern
    Samuel (li.) und Alexandre (re.) standen bereits vor fünf Jahren für die Dokumentation "Die Tanzschüler der Pariser Oper" vor der Kamera.
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Dokumentation
Die Tanzschüler der Pariser Oper ... 5 Jahre später

Infos
Synchronfassung
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2016
arte
Mi., 26.12.
06:35 - 07:00
Folge 1, Klassisch tanzen


An der Pariser Oper beginnen die Proben zu einem der berühmtesten klassischen Ballettwerke: "Schwanensee", nach einer Choreographie von Rudolf Nurejew. Im Verlauf der Proben kommt es zum Wiedersehen der ehemaligen Ballettschüler Roxane, Alice, Julien, Chun Wing, Ida, Eugénie und Alexandre. Sie erzählen von ihrem Werdegang, was sie über die Welt des klassischen Balletts denken, und wie sie sich seit ihrer Aufnahme in den Corps de Ballet verändert haben.
Die frisch in das Ensemble aufgenommenen jungen Tänzer müssen sich zunächst in die Arbeit an ihrer neuen Wirkungsstätte einfinden. Bevor sie überhaupt daran denken können, als Solisten im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen, geht es für sie im Gegenteil darum, im geschmeidigen Fluss der übrigen Tänzer aufzugehen. Sie müssen die Bewegungen und Positionswechsel jeder einzelnen Partie auswendig kennen, denn die meisten von ihnen werden vorerst nur als Zweitbesetzung zum Einsatz kommen.
Obwohl das romantische Ballett auch im 21. Jahrhundert noch der Traum einer jeden Tänzerin ist, steht es doch für ein eher fragwürdiges Frauenbild. Alice, Clémence und ihre Tänzerkollegen an der Oper sprechen über die unterschiedlichen Anforderungen, die in der Kompanie an die Jungen und Mädchen gestellt werden. Die Vorstellung von der weiblichen Unschuld, die sich der männlichen Begierde unterwirft, ist allgegenwärtig. Männer werden als breitschultrige Beschützer dargestellt, während Frauen mit ihren geschmeidigen, graziösen Bewegungen ein Rollenbild verkörpern, das aus dem 19. Jahrhundert stammt. "Es ist ein bisschen wie Archäologie", resümiert Startänzerin Ghislaine Thesmar verschmitzt.


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