Die junge französische Fotografin Dora reist durch Israel. Sie fotografiert Soldaten, die an Beisetzungen gefallener Kameraden teilnehmen. Was sie antreibt, ist unklar, doch sie scheint jemanden zu suchen, bisher erfolglos. Dann trifft sie Yossi, einen ehemaligen israelischen Soldaten. Yossi hat keinerlei Erinnerung an seine Zeit beim Militär, irgendetwas ist dort geschehen, das sein Gedächtnis ausgelöscht hat, und niemand kann oder will ihm etwas darüber sagen. Dora ist von Yossis Persönlichkeit fasziniert. Er scheint anders zu sein als die anderen israelischen Männer, ist wie ein Fremder im eigenen Land. Und Yossi ist überwältigt von Dora, die etwas frischen Wind mit sich bringt, ein anderes Land, eine andere Kultur, einen anderen Duft. Sie haben ein unausgesprochenes Übereinkommen, nicht über ihre Vergangenheit zu reden. Stattdessen erfinden sie sich eine Vergangenheit, eine gemeinsame Geschichte, die nur in ihrer Vorstellung existiert, und lieben sich im Hier und Jetzt. Irgendwann erwacht Yossi mitten in der Nacht. Dora steht vor ihm und zielt mit einer Waffe auf ihn. Sie will schießen, aber sie kann es nicht. Dann läuft sie weg. Yossi begreift nicht, warum sie ihn töten wollte, warum sie ihn verlassen hat. Es beginnt eine Reise, die ihn zurück zu den Menschen und Orten seiner Armeezeit führt, und die ihn zwingt, sich mit seiner dunklen Vergangenheit auseinanderzusetzen ...